Programm: Erasmus+ 2021-2027

Programm
Erasmus+ 2021-2027
Akronym Erasmus+ 2021-2027
Beschreibung zu Programm
"Erasmus+ 2021-2027"

Erasmus+ 2021-2027 ist das EU-Programm für die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, die Schlüsselbereiche sind, zur Untersützung der Bürgerinnen und Bürger in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Qualitativ hochwertige, integrative allgemeine und berufliche Bildung sowie informelles und nicht-formales Lernen statten junge Menschen aller Altersgruppen letztlich mit den Qualifikationen und Fähigkeiten aus, die sie für eine sinnvolle Teilhabe an der demokratischen Gesellschaft, interkulturelles Verständnis und einen erfolgreichen Übergang in den Arbeitsmarkt benötigen. Zeit in einem anderen Land zu verbringen, um zu studieren, zu lernen und zu arbeiten, sollte zum Standard werden, während das Sprechen von zwei weiteren Sprachen zusätzlich zur Muttersprache die Norm sein sollte.

Ziele

Das allgemeine Ziel des Programms besteht darin, durch lebenslanges Lernen die schulische, berufliche und persönliche Entwicklung von Menschen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in Europa und darüber hinaus zu unterstützen und dadurch zu nachhaltigem Wachstum, hochwertigen Arbeitsplätzen und sozialem Zusammenhalt, zur Förderung von Innovation sowie zur Stärkung der europäischen Identität und der aktiven Bürgerschaft beizutragen.

Das Programmhat folgende spezifische Ziele:

  • Förderung der Mobilität von Einzelpersonen und Gruppen zu Lernzwecken sowie der Zusammenarbeit, der Qualität, der Inklusion und der Chancengleichheit, der Exzellenz, der Kreativität und der Innovation auf der Ebene der Organisationen und der Politik im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung;
  • Förderung der nicht-formalen und informellen Lernmobilität und der aktiven Beteiligung junger Menschen sowie der Zusammenarbeit, Qualität, Integration, Kreativität und Innovation auf der Ebene von Organisationen und politischen Maßnahmen im Bereich der Jugend;
  • Förderung der Mobilität des Sportpersonals zu Lernzwecken sowie der Zusammenarbeit, der Qualität, der Integration, der Kreativität und der Innovation auf der Ebene der Sportorganisationen und der Sportpolitik.

Prioritäten

Inklusion and Diversität

Das Programm versucht, die qualitative Wirkung seiner Aktionen zu erhöhen und Chancengleichheit zu gewährleisten. Zu diesem Zweck wird das Programm Menschen verschiedenen Alters und mit unterschiedlichem kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Hintergrund ansprechen. Es wird sich auf Menschen mit geringeren Möglichkeiten konzentrieren, einschließlich solcher mit Behinderungen, Bildungsschwierigkeiten oder Migrationshintergrund, sowie auf Menschen, die in ländlichen und abgelegenen Gebieten leben.

Digitaler Wandel

Im Einklang mit den Prioritäten des Aktionsplans für digitale Bildung wird das Programm zugängliches und hochwertiges digitales Lernen entwickeln, die Fähigkeit von Lehrerinnen und Lehrern, Ausbilderinnen und Ausbildner und Jugendbetreuerinnen und Jugendbetreuern usw. zur Nutzung digitaler Werkzeuge und Inhalte fördern, Fernunterricht sowie Blended Learning testen und fördern. Die Mobilitätsmaßnahmen des Programms werden durch Initiativen wie das "Digital Opportunity Traineeships"-Programm eine größere Anzahl von Möglichkeiten zum Erwerb und zur Entwicklung digitaler Fähigkeiten bieten. Die Durchführung des Programms wird erheblich digitalisiert und für die Teilnehmerinnnen und Teilnehmer vereinfacht, insbesondere durch die Initiative "European Student Card" und eine neu gestaltete IT-Architektur für Begünstigte und Durchführungsstellen.

Umwelt und Kampf gegen den Klimawandel

Im Einklang mit dem europäischen "Green Deal" wird das Programm mit gutem Beispiel vorangehen, indem es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermutigt, kohlenstoffärmere Verkehrsmittel als Alternative zum Fliegen zu nutzen. Die Erasmus-Mittel werden auch in den Aufbau von Wissen und Verständnis für Nachhaltigkeit und Klimaschutz fließen, damit die Europäerinnen und Europäer die weltweit führenden Kompetenzen erwerben, die für die Schaffung nachhaltiger Gesellschaften, Lebensstile und Volkswirtschaften erforderlich sind.

Teilnahme am demokratischen Leben

Das Programm befasst sich mit der begrenzten Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an ihren demokratischen Prozessen und ihrem mangelnden Wissen über die Europäische Union und versucht, ihnen bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu helfen, sich aktiv in ihren Gemeinschaften oder im politischen und sozialen Leben der Union zu engagieren und zu beteiligen. Die Stärkung des Verständnisses der Bürgerinnen und Bürger für die Europäische Union von einem frühen Alter an ist entscheidend für die Zukunft der Union.

Themen Kinder & Jugend, Bildung & Erziehung, Integration in die Gesellschaft, Europäische Bürgerschaft, Shared Services, Demographischer Wandel, Migration, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Menschen mit Behinderung, Soziale Inklusion
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Island
Liechtenstein
Nordmazedonien
Norwegen
Serbien
Türkei
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Island
Liechtenstein
Nordmazedonien
Norwegen
Serbien
Türkei
Projektpartner Nein
Förderfähige Antragsteller Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Forschungseinrichtung, Internationale Organisation, NGO / NPO, Öffentliche Einrichtung, Sonstiges, Universität/(Fach)Hochschule, Verein
Antragsteller Details

Erasmus+ steht vielen Einzelpersonen und Organisationen offen, obwohl die Förderfähigkeit von Aktion zu Aktion und von Land zu Land unterschiedlich ist.

Einzelpersonen können an vielen der im Rahmen von Erasmus+ geförderten Möglichkeiten teilnehmen, die meisten müssen dies jedoch über eine am Programm teilnehmende Organisation tun. Die Förderfähigkeit von Einzelpersonen und Organisationen hängt von dem Land ab, in dem sie ansässig sind.

Die förderfähigen Länder werden in zwei Gruppen eingeteilt: Programmländer und Partnerländer. Während Programmländer für alle Aktionen von Erasmus+ förderfähig sind, können Partnerländer nur an einigen Aktionen teilnehmen und unterliegen bestimmten Bedingungen.

Weitere Informationen zur Förderfähigkeit finden Sie auf den Seiten für spezifische Möglichkeiten (sowohl für Einzelpersonen als auch für Organisationen) sowie im Programmleitfaden.

Art der Finanzierung Finanzhilfen

Subprogramme von Erasmus+ 2021-2027

Erasmus+ - Leitaktion 1 - Lernmobilität von Einzelpersonen

Von den Aktionen, die im Rahmen der Leitaktion 1 gefördert werden, wird eine positive und dauerhafte Auswirkungen auf die beteiligten Teilnehmer und teilnehmenden Organisationen, sowie auf die politischen Systeme, erwartet, in die diese Aktivitäten eingebettet sind.

In Bezug auf Studierende, Praktikanten, Auszubildende, erwachsene Lernende, Schüler und junge Menschen sollen die im Rahmen dieser Leitaktion geförderten Mobilitätsaktivitäten vor allem die folgenden Ergebnisse erzielen:

  • erhöhte Beschäftigungsfähigkeit und verbesserte Berufsaussichten;
  • erhöhter Sinn für Initiative und Unternehmertum;
  • erhöhte Selbstermächtigung und Selbstwertgefühl;
  • verbesserte Fremdsprachen- und Digitalkompetenzen;
  • verbessertes interkulturelles Bewusstsein;
  • aktivere Teilnahme am demokratischen Leben und an der Gesellschaft im Allgemeinen;
  • besseres Bewusstsein für das europäische Projekt und die gemeinsamen Werte der EU;
  • gesteigerte Motivation zur Teilnahme an zukünftiger (formaler/nicht-formaler) Bildung oder Ausbildung nach der Mobilitätsphase im Ausland.

In Bezug auf Personal, Jugendbetreuer und Fachkräfte, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend tätig sind, sollen die Mobilitätsaktivitäten die folgenden Ergebnisse hervorbringen:

  • verbesserte Kompetenzen, verbunden mit ihren Berufsprofilen;
  • breiteres Verständnis von Praktiken, Politiken und Systemen in den Bereichen Bildung/Lernen, Ausbildung oder Jugend in den verschiedenen Ländern;
  • größeres Verständnis der Zusammenhänge zwischen formaler und nicht-formaler Bildung/Lernen, beruflicher Bildung bzw. dem Arbeitsmarkt;
  • größeres Verständnis für soziale, sprachliche und kulturelle Vielfalt und Eingehen darauf
  • erhöhte Fähigkeit, auf die Bedürfnisse von Jugendlichen mit geringeren Möglichkeiten einzugehen;
  • verbesserte Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung und Karriere;
  • verbesserte Fremdsprachen- und Digitalkompetenzen;
  • erhöhte Motivation und Zufriedenheit in ihrer täglichen Arbeit.

Von den im Rahmen dieser Aktion geförderten Aktivitäten wird außerdem erwartet, dass sie bei den teilnehmenden Organsationen eines oder mehrere der folgenden Ergebnisse hervorbringen:

  • gesteigerte Fähigkeit, auf EU-/internationaler Ebene zu agieren: verbesserte Managementfähigkeiten und Internationalisierungsstrategien; verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern; verstärkte Zuweisung von Finanzmitteln (außer EU-Mitteln) zur Organisation von EU-/internationalen Projekten; gesteigerte Qualität bei der Vorbereitung, Durchführung, Überwachung und Nachbereitung von EU-/internationalen Projekten;
  • innovative und verbesserte Arbeitsweise gegenüber ihren Zielgruppen, indem sie z. B. attraktivere Programme für Studierende, Praktikanten, Auszubildende, junge Menschen und Freiwillige entsprechend ihren Bedürfnissen und Erwartungen anbieten; verbesserte Qualifikationen des Lehr- und Ausbildungspersonals; verbesserte Prozesse der Anerkennung und Validierung von Kompetenzen, die während Lernphasen im Ausland erworben wurden; effektivere Aktivitäten zum Nutzen lokaler Gemeinschaften, verbesserte Methoden und Praktiken der Jugendarbeit, um junge Menschen aktiv einzubeziehen und/oder benachteiligte Gruppen anzusprechen, etc;
  • ein moderneres, dynamischeres, engagierteres und professionelleres Umfeld innerhalb der Organisation: bereit, gute Praktiken und neue Methoden in die täglichen Aktivitäten zu integrieren; offen für Synergien mit Organisationen, die in verschiedenen Sozial-, Bildungs- und Beschäftigungsbereichen tätig sind; strategische Planung der beruflichen Entwicklung ihres Personals in Bezug auf individuelle Bedürfnisse und organisatorische Ziele; gegebenenfalls in der Lage, exzellente Studierende und akademisches Personal aus der ganzen Welt anzuziehen.

Was ist ein Mobilitätsprojekt?

Organisationen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend tätig sind, erhalten im Rahmen des Programms Erasmus+ Unterstützung für die Durchführung von Projekten, die verschiedene Arten von Mobilität fördern. Ein Mobilitätsprojekt besteht aus den folgenden Phasen:

  • Planung (einschließlich der Festlegung der Lernergebnisse, der Aktivitätsformate, der Entwicklung des Arbeitsprogramms und des Zeitplans der Aktivitäten)
  • Vorbereitung (einschließlich praktischer Vorkehrungen, Auswahl der Teilnehmer, Erstellung von Vereinbarungen mit Partnern und Teilnehmern, sprachliche/interkulturelle/lern- und aufgabenbezogene Vorbereitung der Teilnehmer vor der Abreise)
  • Durchführung der Mobilitätsaktivitäten;
  • Nachbereitung (einschließlich der Bewertung der Aktivitäten, der Validierung und formalen Anerkennung - sofern zutreffend - der Lernergebnisse der Teilnehmer während der Aktivität sowie der Verbreitung und Nutzung der Projektergebnisse).

Das Programm Erasmus+ verstärkt die Unterstützung, die den Teilnehmern von Mobilitätsaktivitäten bei der Verbesserung ihrer Fremdsprachenkompetenzen vor und während ihres Auslandsaufenthalts angeboten wird, einschließlich eines zusätzlichen Zuschusses zur sprachlichen Unterstützung für Teilnehmer an Langzeitmobilitäten in den Bereichen Berufsbildung und Schulbildung. Ein Erasmus+ Online Language Support (OLS) Service bietet den Teilnehmern an Mobilitätsaktivitäten die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in zwei Sprachen zu überprüfen sowie Online-Sprachkurse zur Verbesserung ihrer Kompetenzen zu besuchen. Zusätzlich zu den Online-Sprachkursen bietet der OLS verschiedene andere Funktionen, wie z. B. Tools für unterstütztes und gemischtes Lernen, die es Lehrern und Jugendbetreuern ermöglichen, ihre Lernenden zusätzlich zu unterstützen, sowie Funktionen für soziale Netzwerke, die kollaboratives Lernen ermöglichen.
Darüber hinaus bietet Erasmus+ Raum für die Entwicklung von Mobilitätsaktivitäten, an denen Partnerorganisationen mit unterschiedlichem Hintergrund beteiligt sind, die in verschiedenen Bereichen oder sozioökonomischen Sektoren tätig sind (z. B. Praktika von Hochschulstudenten oder Lernenden der beruflichen Bildung in Unternehmen, NRO, öffentlichen Einrichtungen; Lehrkräfte in Schulen, die an beruflichen Weiterbildungskursen in Unternehmen oder Ausbildungszentren teilnehmen; Wirtschaftsexperten, die Vorlesungen oder Schulungen in Hochschuleinrichtungen halten usw.).
Ein drittes wichtiges Element für die Innovation und Qualität von Mobilitätsaktivitäten ist, dass die an Erasmus+ teilnehmenden Organisationen die Möglichkeit haben, Mobilitätsaktivitäten innerhalb eines breiteren strategischen Rahmens und mittelfristig zu organisieren.

Akkreditierungssysteme spielen eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung einer hohen Wirkung der Leitaktion 1. Die Erasmus-Charta für die Hochschulbildung, die Erasmus-Akkreditierung für Mobilitätskonsortien im Hochschulbereich und die Erasmus-Akkreditierungen in den Bereichen Berufsbildung, Schulbildung, Erwachsenenbildung und Jugend ermöglichen es den Organisationen, kontinuierlich von der Leitaktion 1 zu profitieren, so dass sie sich auf längerfristige Ziele und institutionelle Auswirkungen konzentrieren können.

Je nach Profil der Teilnehmer werden die folgenden Arten von Mobilitätsprojekten im Rahmen der Leitaktion 1  unterstützt:

Im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung:

  • Mobilitätsprojekt für Studierende und Personal im Hochschulbereich;
  • Mobilitätsprojekt für Lernende und Personal der beruflichen Bildung;
  • Mobilitätsprojekt für Schüler und Personal;
  • Mobilitätsprojekt für Lernende und Personal in der Erwachsenenbildung.

Im Bereich Jugend:

  • Mobilitätsprojekte für junge Menschen - Jugendbegegnungen
  • Mobilitätsprojekte für Jugendarbeiter
  • Aktivitäten zur Jugendbeteiligung

Erasmus+ - Leitaktion 2 - Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen

Diese Leitaktion unterstützt:

  • Partnerschaften für Zusammenarbeit, einschließlich Kooperationspartnerschaften und Partnerschaften in kleinem Maßstab;
  • Partnerschaften für Exzellenz, einschließlich Zentren für berufliche Exzellenz, Teachers Academy und Erasmus
  • Mundus-Aktion;
  • Partnerschaften für Innovation, einschließlich Allianzen und zukunftsweisende Projekte;
  • Projekte zum Kapazitätsaufbau im Bereich Jugend;
  • Nicht gewinnorientierte europäische Sportveranstaltungen.

Für die teilnehmenden Organisationen sollen die im Rahmen dieser Leitaktion geförderten Projekte zu folgenden Ergebnissen führen

  • innovative Ansätze zur Ansprache ihrer Zielgruppen, indem sie z.B.: attraktivere Bildungs- und Ausbildungsprogramme, die den individuellen Bedürfnissen und Erwartungen entsprechen; Einsatz partizipatorischer Ansätze und digitaler Methoden; neue oder verbesserte Verfahren zur Anerkennung und Validierung von Kompetenzen; größere Wirksamkeit von Aktivitäten zugunsten lokaler Gemeinschaften; neue oder verbesserte Verfahren, um den Bedürfnissen benachteiligter Zielgruppen gerecht zu werden und Unterschiede bei den Lernergebnissen im Zusammenhang mit geografischen und sozioökonomischen Unterschieden zu bewältigen; neue Ansätze, um die soziale, ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt zu berücksichtigen; neue Ansätze, um Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung insbesondere auf regionaler und lokaler Ebene besser zu unterstützen; Anerkennung von Spitzenleistungen beim Erlernen oder Lehren von Sprachen durch das Europäische Sprachensiegel;
  • ein moderneres, dynamischeres, engagierteres und professionelleres Umfeld innerhalb der Organisation: bereit, bewährte Praktiken und neue Methoden, einschließlich digitaler Möglichkeiten, in die täglichen Aktivitäten zu integrieren; offen für Synergien mit Organisationen, die in anderen Bereichen oder in anderen sozioökonomischen Sektoren tätig sind; strategische Planung der beruflichen Entwicklung des Personals in Übereinstimmung mit den individuellen Bedürfnissen und den Zielen der Organisation;
  • gesteigerte Kapazität und Professionalität, um auf EU-/internationaler Ebene zu arbeiten: verbesserte Managementkompetenzen und Internationalisierungsstrategien; verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Ländern, anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung und Jugend und/oder anderen sozioökonomischen Sektoren; verstärkte Zuweisung von Finanzmitteln (außer EU-Mitteln) zur Organisation von EU-/internationalen Projekten im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung und Jugend; gesteigerte Qualität bei der Vorbereitung, Durchführung, Überwachung und Nachbereitung von EU-/internationalen Projekten; Überwachung und Nachbereitung von EU-/internationalen Projekten;
  • erhöhtes Wissen und Bewusstsein in Bezug auf Sport und körperliche Aktivität:
  • Steigerung des Bewusstseins für die Rolle des Sports bei der Förderung der sozialen Eingliederung, der Chancengleichheit und eines gesunden Lebensstils;

Projekte, die im Rahmen dieser Leitaktion gefördert werden, haben wahrscheinlich auch positive Auswirkungen auf die Personen, die direkt oder indirekt an den Aktivitäten beteiligt sind, wie z.B.:

  • gesteigerter Sinn für Initiative und Unternehmertum
  • erhöhte Kompetenz in Fremdsprachen
  • erhöhtes Niveau an digitaler Kompetenz;
  • größeres Verständnis und Reaktionsvermögen für alle Arten von Vielfalt, z. B. soziale, ethnische, sprachliche, geschlechtsspezifische und kulturelle Vielfalt sowie unterschiedliche Fähigkeiten;
  • verbessertes Niveau an Fähigkeiten für Beschäftigungsfähigkeit und Unternehmensgründungen (einschließlich sozialem Unternehmertum);
  • eine aktivere Beteiligung an der Gesellschaft;
  • positivere Einstellung gegenüber dem europäischen Projekt und den Werten der EU;
  • besseres Verständnis und Anerkennung von Fähigkeiten und Qualifikationen in Europa und darüber hinaus;
  • verbesserte Kompetenzen, verbunden mit Berufsprofilen (Unterricht, Ausbildung, Jugendarbeit, Sportcoaching, etc.);
  • Besseres Verständnis von Praktiken, Politiken und Systemen in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport in allen Ländern;besseres Verständnis der Zusammenhänge zwischen formaler, nicht-formaler Bildung, Berufsausbildung, anderen Lernformen und dem Arbeitsmarkt bzw;verbesserte Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung;erhöhte Motivation und Zufriedenheit in der täglichen Arbeit;verstärkte Ausübung von Sport und körperlicher Aktivität.

Auf systemischer Ebene sollen sie eine Modernisierung auslösen und die Reaktion der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Jugendpolitik auf die wichtigsten Herausforderungen der heutigen Welt verstärken: ökologische Nachhaltigkeit, digitale Transformation, Beschäftigung, wirtschaftliche Stabilität und Wachstum, aber auch die Notwendigkeit der Förderung sozialer, staatsbürgerlicher und interkultureller Kompetenzen, des interkulturellen Dialogs, demokratischer Werte und Grundrechte, der sozialen Eingliederung, der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens, der Nichtdiskriminierung und der aktiven Bürgerschaft, des kritischen Denkens und der Medienkompetenz.
Die Wirkung dieser Leitaktion soll daher sein:

  • eine höhere Qualität der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugendarbeit und des Sports in Europa und darüber hinaus: eine Kombination von höherem Niveau und Attraktivität mit mehr Chancen für alle;
  • Bildungs-, Ausbildungs- und Jugendsysteme, die besser auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Arbeitsmarktes abgestimmt sind, und engere Verbindungen zu Unternehmen und der Gemeinschaft;
  • verbesserte Bereitstellung und Bewertung von Grund- und Querschnittskompetenzen, insbesondere: Unternehmergeist, soziale, staatsbürgerliche, interkulturelle und sprachliche Kompetenzen, kritisches Denken, digitale Kompetenzen und Medienkompetenz;
  • verstärkte Synergien und Verbindungen sowie verbesserte Übergänge zwischen den verschiedenen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Jugend auf nationaler Ebene, mit verbesserter Nutzung europäischer Referenzinstrumente für die Anerkennung, Validierung und Transparenz von Kompetenzen und Qualifikationen;
  • verstärkte Verwendung von Lernergebnissen bei der Beschreibung und Definition von Qualifikationen, Teilen von Qualifikationen und Lehrplänen, bei der Unterstützung des Lehrens und Lernens und bei der Bewertung;
  • erhöhtes Bewusstsein und Offenheit für soziale Vielfalt und erhöhte Inklusivität und Zugänglichkeit von Bildungssystemen und -möglichkeiten
  • neue und verstärkte interregionale und transnationale Zusammenarbeit von Behörden in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Jugend;
  • strategischerer und integrierter Einsatz von IKT und offenen Bildungsressourcen (OER) in den Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Jugend;
  • stärkere Motivation für das Sprachenlernen durch innovative Lehrmethoden oder eine bessere Verknüpfung mit der praktischen Anwendung der auf dem Arbeitsmarkt geforderten Sprachkenntnisse
  • verstärkte Interaktion zwischen Praxis, Forschung und Politik.
  • erhöhte Beteiligung an Sport und körperlicher Aktivität als Mittel für Gesundheit und Wohlbefinden
  • größeres Wissen darüber, wie grenzüberschreitende Bedrohungen der Integrität des Sports, wie Doping, Spielabsprachen und Gewalt, sowie alle Arten von Intoleranz und Diskriminierung bekämpft werden können bessere Unterstützung von Good Governance im Sport und von Doppelkarrieren von Sportlern;
  • verstärkte Anerkennung von ehrenamtlichen Tätigkeiten im Sport
  • erhöhte Mobilität von Freiwilligen, Trainern, Managern und Mitarbeitern von gemeinnützigen Sportorganisationen
  • verstärkte soziale Eingliederung und Chancengleichheit im Sport.
     

Offene Calls


Erasmus+ - Leitaktion 3 - Unterstützung der Politikentwicklung und Zusammenarbeit

Die Leitaktion 3 unterstützt die politische Zusammenarbeit auf Ebene der Europäischen Union und trägt damit zur Entwicklung neuer politischer Maßnahmen bei, die Modernisierungen und Reformen auf Ebene der Europäischen Union und der Systeme in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auslösen können.

Die Aktionen, die im Rahmen dieser Leitaktion durchgeführt werden, haben folgende Ziele

  • die Umsetzung der politischen Agenda der EU in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport vorzubereiten und zu unterstützen, indem die Steuerung und das Funktionieren der offenen Koordinierungsmethoden erleichtert werden;
  • europäische politische Experimente durchzuführen, die von hochrangigen öffentlichen Stellen geleitet werden und Feldversuche zu politischen Maßnahmen in mehreren Ländern beinhalten, die auf soliden Evaluierungsmethoden basieren
  • Erkenntnisse und Wissen über die Systeme und politischen Maßnahmen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport auf nationaler und europäischer Ebene zu sammeln, um eine fundierte Politikgestaltung zu erleichtern;
  • Erleichterung der Transparenz und Anerkennung von Fähigkeiten und Qualifikationen sowie der Übertragung von Credits, um die Qualitätssicherung zu fördern, die Validierung des nicht-formalen und informellen Lernens, das Kompetenzmanagement und die Beratung zu unterstützen;
  • Förderung des politischen Dialogs mit Akteuren innerhalb und außerhalb der Europäischen Union durch Konferenzen, Veranstaltungen und andere Aktivitäten, an denen politische Entscheidungsträger, Praktiker und andere Akteure in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport teilnehmen, um das Bewusstsein für die relevanten europäischen politischen Agenden zu schärfen und Europa als exzellenten Studien- und Forschungsstandort zu fördern;
  • die Umsetzung des Programms in qualitativer Hinsicht zu verbessern, indem der Wissens- und Praxistransfer zwischen den Nationalen Agenturen erleichtert wird, die Nationalen Agenturen und die Kommission mit "Think-Tank"-Ressourcen ausgestattet werden, die die Ausarbeitung von Aktivitäten und Strategien zur Umsetzung des Programms in stärkerer Verbindung mit politischen Entwicklungen ermöglichen und Instrumente zur besseren Nutzung des Potenzials von Synergien und Komplementaritäten bereitstellen;
  • Menschen in jeder Lebensphase die Möglichkeit zu bieten, in ihrem Fachgebiet, z. B. öffentliche Verwaltung, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, neue Technologien, Unternehmen usw., eine Lernerfahrung im Ausland zu machen;
  • den Erasmus+-Durchführungsstellen zu ermöglichen, als Vermittler für die Ausweitung von Erasmus+-Projekten zu fungieren, um Zuschüsse zu beantragen oder Synergien durch die Unterstützung der auf nationaler und regionaler Ebene verwalteten europäischen Struktur- und Investitionsfonds, des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation und der Programme in den Bereichen Migration, Sicherheit, Justiz und Unionsbürgerschaft, Gesundheit und Kultur zu entwickeln;
  • Veranstaltungen, Kampagnen und andere Aktivitäten zu unterstützen, die die Bürger und Organisationen über das Programm Erasmus+ und die Politik der Europäischen Union in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport informieren;
  • Beitrag zur Ermittlung und Verbreitung bewährter Verfahren sowie von Erfolgsgeschichten aus den geförderten Projekten, um ihnen mehr Sichtbarkeit zu verleihen und sie auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene auszuweiten.

Leitaktion 3 umfasst viele weitere Aktionen zur Unterstützung politischer Reformen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend, die direkt von der Europäischen Kommission oder über spezielle Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, die von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur verwaltet werden, durchgeführt werden. Diese Aktionen sind in den folgenden Abschnitten gruppiert:

  • Unterstützung der europäischen Politikentwicklung;
  • Unterstützung für gewerkschaftliche Instrumente und Maßnahmen, die die Qualität, Transparenz und Anerkennung von Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen fördern
  • Politischer Dialog und Zusammenarbeit mit wichtigen Interessengruppen und internationalen Organisationen
  • Maßnahmen, die zur qualitativen und integrativen Umsetzung des Programms beitragen
  • Zusammenarbeit mit anderen Gewerkschaftsinstrumenten und Unterstützung anderer Gewerkschaftspolitiken
  • Verbreitungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen

Die Maßnahmen, die im Rahmen der Leitaktion 3 durchgeführt werden, sollen vor allem die folgenden Ergebnisse erzielen

  • verbesserte Qualität, Gerechtigkeit und Inklusivität der Bildungs- und Ausbildungssysteme sowie der Jugend- und Sportpolitik
  • ein höheres Maß an transnationaler Zusammenarbeit und gegenseitigem Lernen zwischen den zuständigen Behörden und politischen Entscheidungsträgern in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport;
  • mehr Wissen und Analysekapazitäten zur Unterstützung einer faktengestützten Politik in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport;
  • Verfügbarkeit von fundierten internationalen Vergleichsdaten und geeigneten Sekundäranalysen für die europäische und nationale Politikgestaltung;
  • verbesserte Instrumente zur Bewertung, Transparenz und Anerkennung von Fähigkeiten und Qualifikationen, die durch formales, nicht-formales und informelles Lernen erworben wurden;
  • gutes Funktionieren der europäischen Netzwerke, die für die Beratung und Umsetzung von Instrumenten zuständig sind, die die Transparenz und Anerkennung von Fähigkeiten und Qualifikationen fördern, die durch formales, nicht-formales und informelles Lernen erworben wurden;
  • aktive Einbeziehung von Netzwerken der Zivilgesellschaft und Nichtregierungsorganisationen in die Umsetzung der Politik;
  • verstärkte Beteiligung von jungen Menschen und Jugendakteuren am EU-Jugenddialog
  • stärkere Beteiligung von Einzelpersonen an Sport und körperlicher Betätigung
  • ein höheres Maß an Austausch von bewährten Verfahren, Dialog, gegenseitigem Lernen und Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern, Praktikern und Interessenvertretern aus EU-Mitgliedstaaten, mit dem Programm assoziierten Drittländern und nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern;
  • eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die europäische Politik in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport sowie eine stärkere Sensibilisierung für die Ergebnisse des Programms Erasmus+;
  • größere Synergien mit anderen EU-Programmen, wie z. B. den kohäsionspolitischen Fonds, Horizont Europa, sowie mit Förderprogrammen auf nationaler oder regionaler Ebene.

Erasmus+ - Jean Monnet Aktionen

Die Jean-Monnet-Aktionen bieten Möglichkeiten im Bereich der Hochschulbildung und in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung. Die Jean-Monnet-Aktionen tragen zur Verbreitung von Wissen über Fragen der Integration der Europäischen Union bei. Die folgenden Aktionen werden unterstützt:

  • Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung
  • Jean-Monnet-Aktionen in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung

Von den Jean-Monnet-Aktionen werden die folgenden Hauptergebnisse erwartet:

  • Förderung des Wissens und des Bewusstseins über Angelegenheiten der Europäischen Union;
  • Förderung von Spitzenleistungen in Lehre und Forschung im Bereich EU-Studien
  • verbesserte Möglichkeiten zum Lehren, Lernen und Debattieren über EU-Themen
  • verbesserte Qualität der Lehre und Berufsausbildung zu EU-Themen
  • Förderung des Dialogs zwischen der akademischen Welt und den politischen Entscheidungsträgern, insbesondere zur Verbesserung der Steuerung der EU-Politik;
  • Diversifizierung und Einbeziehung von EU-bezogenen Fächern in die Lehrprogramme von Hochschuleinrichtungen
  • größeres Engagement junger Akademiker in Lehre und Forschung zu europäischen Themen.

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