Call: Hilfe für sowie Unterstützung und Integration von Drittstaatsangehörigen, die Opfer von Menschenhandel waren

Programm
Akronym AMIF
Art des Fonds Aktionsprogramm
Beschreibung zu Programm
"AMIF - Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds"
Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) wurde eingerichtet, um die effiziente Verwaltung von Migrationsströmen sowie die Umsetzung, Stärkung und Entwicklung einer gemeinsamen EU-weiten Herangehensweise zu Asyl und Immigration zu fördern. AMIF widmet sich den folgenden Zielen:
  • Asyl
    • das gemeinsame europäische Asylsystem stärken und weiterentwickeln, indem sichergestellt wird, dass die EU-Gesetze in diesem Bereich wirksam und einheitlich angewendet werden
  • Reguläre Zuwanderung und Integration
    • reguläre Zuwanderung in EU-Staaten unterstützen, die mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes übereinstimmt, und die wirksame Integration Drittstaatenangehöriger fördern
  • Rückkehr
    • gerechte und wirksame Rückkehrstrategien ausbauen, die zum Kampf gegen illegale Migration beitragen, mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Wirksamkeit des Rückkehrprozesses
  • Solidarität
    • sicherstellen, dass jene EU-Staaten, die von Migrations- und Asylbewegungen am stärksten betroffen sind, sich auf die Solidarität der anderen EU-Staaten verlassen können
Beschreibung zu Programm
"Unionsmaßnahmen"

Beschreibung und Ziele der zur Verfügung gestellten Unterstützung:

  • Stärkung der Solidarität bei der Bewältigung von starkem Migrationsdruck, bei Gewährleistung von Kohärenz und Komplementarität mit der humanitären Hilfe der EU, durch zusätzliche Unterstützung von Mitgliedstaaten oder Drittländern
  • Unterstützung von Ad-hoc-Aufnahmeprogrammen für humanitäre Zwecke, die im Falle einer dringenden humanitären Krise in Drittländern einen vorübergehenden Aufenthalt in einem Mitgliedstaat ermöglichen sollen.
Call
Hilfe für sowie Unterstützung und Integration von Drittstaatsangehörigen, die Opfer von Menschenhandel waren
Beschreibung zu Call
"Hilfe für sowie Unterstützung und Integration von Drittstaatsangehörigen, die Opfer von Menschenhandel waren"
Im Rahmen des Rechts- und Politikrahmens der EU für den Umgang mit Menschenhandel zielt dieses Thema darauf ab, die Maßnahmen relevanter Stakeholder im Zuge der Umsetzung der Richtlinie zur Bekämpfung von Menschenhandel zu stützen. Dabei sind folgende Themen besonders relevant:
• Erleichterung der Früherkennung von Drittstaatsangehörigen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, u.a. im Rahmen von Asylverfahren;
• Bereitstellung der notwendigen Unterstützung und Hilfe für Opfer von Menschenhandel, indem auf Basis ihrer persönlichen Umstände und ihres Alters und Geschlechts auf ihre spezifischen Bedürfnisse sowie die physischen und psychologischen Folgen des Missbrauchs, dem sie ausgesetzt waren, eingegangen wird;
• Entwicklung nachhaltiger Lösungen für die Integration von Drittstaatsangehörigen (auch Kindern), die Opfer von Menschenhandel waren, in die Aufnahmegesellschaft, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Opfer eingehen und erneutem Menschenhandel vorbeugen;
• Entwicklung nachhaltiger Lösungen für die sichere und nachhaltige Rückkehr von Drittstaatsangehörigen, die Opfer von Menschenhandel waren, in ihre Heimatländer auf Basis verlässlicher Risikobewertungsmaßnahmen, die erneutem Menschenhandel vorbeugen.
Im Kontext der COVID-19-Pandemie sollte in den Anträgen auf die Auswirkungen der Pandemie auf die Integration von Drittstaatsangehörigen, die Opfer von Menschenhandel waren, eingegangen werden, und dabei u.a. auch auf ihre Früherkennung, Unterstützung und Hilfe, insbesondere in Hinblick auf die besonderen Bedürfnisse der Opfer.
Forschungsarbeit ist im Rahmen dieses Themas als Hauptziel nicht vorgesehen.
Themen Kinder & Jugend, Bildung & Erziehung, Demographischer Wandel, Migration, Kapazitätenaufbau, Kooperationsnetzwerke, Institutionelle Kooperation
Fördergebiet Belgien
Bulgarien
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Irland
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Niederlande
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Schweden
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechische Republik
Ungarn
Vereinigtes Königreich
Zypern
Herkunftsgebiet Antragsteller Belgien
Bulgarien
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Irland
Italien
Kroatien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Niederlande
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Schweden
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechische Republik
Ungarn
Vereinigtes Königreich
Zypern
Förderfähige Antragsteller Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft, Forschungseinrichtung, Öffentliche Einrichtung, Staatsregierung, Universität/(Fach)Hochschule, Verein, NGO / NPO
Antragsteller Details Unionsagenturen und natürliche Personen sind weder als Antragsteller noch als Mitantragsteller förderfähig
Projektpartner Details Die Anträge müssen eine Partnerschaft von mindestens zwei verschiedenen Organisationen aus mindestens zwei verschiedenen am AMIF teilnehmenden Mitgliedstaaten umfassen
Art der Finanzierung Finanzhilfen

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