Call: Technische Unterstützung Schienengüterverkehrskorridore

Programm
Akronym CEF-T
Art des Fonds Direkte Mittelverwaltung
Beschreibung zu Programm
"Fazilität Connecting Europe für Verkehr"

Die Fazilität "Connecting Europe" (CEF) für Verkehr ist das Finanzierungsinstrument zur Umsetzung der europäischen Verkehrsinfrastrukturpolitik. Sie zielt darauf ab, Investitionen in den Bau neuer Verkehrsinfrastrukturen in Europa oder in die Sanierung und Modernisierung bestehender Infrastrukturen zu unterstützen.

Die politischen Ziele der Transeuropäischen Netze für Verkehr (TEN-V) sehen vor:

  • Fertigstellung des Kernnetzes bis 2030, das aus neun multimodalen Kernnetzkorridoren besteht.
  • Fertigstellung des umfassenden Netzes bis 2050, um die Erreichbarkeit aller europäischen Regionen zu erleichtern

CEF Verkehr konzentriert sich auf grenzüberschreitende Projekte und Projekte zur Beseitigung von Engpässen oder zur Überbrückung fehlender Verbindungen in verschiedenen Abschnitten des Kernnetzes und des Gesamtnetzes (Link) sowie auf horizontale Prioritäten wie Verkehrsmanagementsysteme.

Die CEF Verkehr unterstützt auch Innovationen im Verkehrssystem, um die Nutzung der Infrastruktur zu verbessern, die Umweltauswirkungen des Verkehrs zu verringern, die Energieeffizienz zu steigern und die Sicherheit zu erhöhen.

Call
Technische Unterstützung Schienengüterverkehrskorridore
Beschreibung zu Call
"Technische Unterstützung Schienengüterverkehrskorridore"

Ziele:

Das allgemeine Ziel dieser technischen Hilfe ist die Förderung einer wirksamen Umsetzung der Verordnung (EU) Nr. 913/2010 (nachstehend "die Verordnung") durch Unterstützung der Infrastrukturbetreiber und Zuweisungsstellen, insbesondere des gemäß Artikel 8 Absatz 2 eingerichteten Verwaltungsrats und der gemäß Artikel 13 Absatz 1 der Verordnung eingerichteten zentralen Anlaufstelle.

In diesem Zusammenhang entsprechen die spezifischen Ziele der technischen Hilfe den Zielen der Verordnung7:

  • Ziel 1: Verbesserung der Koordinierung zwischen den Betreibern der Infrastruktur, den Mitgliedstaaten, den Eisenbahnunternehmen und den Eigentümern/Betreibern der Terminals, sowohl zwischen diesen verschiedenen Gruppen von Akteuren als auch - innerhalb der Gruppen - über die Grenzen hinweg;
  • Ziel 2: Koordinierung und Planung von Investitionen, um sicherzustellen, dass die entlang des Korridors verfügbaren Infrastrukturkapazitäten und -fähigkeiten den Erfordernissen des grenzüberschreitenden Schienengüterverkehrs entsprechen, auch hinsichtlich der Interoperabilität;
  • Ziel 3: Verbesserung der Betriebsbedingungen für den grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr, insbesondere durch die Koordinierung des Verkehrsmanagements entlang der Korridore, auch im Falle von Störungen, und Überwachung der Leistung der Schienengüterverkehrsdienste in den Korridoren;
  • Ziel 4: Gewährleistung des Zugangs internationaler Güterzüge zu angemessenen Infrastrukturkapazitäten unter Berücksichtigung der Bedürfnisse anderer Verkehrsarten, einschließlich des Personenverkehrs;
  • Ziel 5: Erleichterung der Nutzung der Schieneninfrastruktur für grenzüberschreitende Schienengüterverkehrsdienste und Förderung eines fairen Wettbewerbs zwischen den Anbietern von Schienengüterverkehrsdiensten;
  • Ziel 6: Verbesserung der Intermodalität entlang der Korridore.

Von den geförderten Projekten wird erwartet, dass sie Ergebnisse liefern, die von den Verwaltungsräten und den zentralen Anlaufstellen (OSS) der RFCs gemäß den Artikeln 8, 9, 10, 12, 13, 14, 16, 17, 18 und 19 der Verordnung zu erstellen sind.

Themen und Prioritäten:

Der Umfang der im Rahmen dieser technischen Hilfe geförderten Aktivitäten deckt den gesamten in der Verordnung definierten Bereich sowie alle anderen Aktivitäten ab, die zur Erreichung der Ziele der Verordnung beitragen.

Aktivitäten, die finanziert werden können:

Die Antragsteller werden aufgefordert, die folgenden in der Pauschalentscheidung, Arbeitspaket 6, genannten Leistungen zu erbringen:

  1. Erstellung und Überprüfung des Umsetzungsplans gemäß Artikel 9 Absatz 1 und 2 der Verordnung (EU) Nr. 913/2010 (einschließlich Ziele, Verfahren zur Koordinierung des Verkehrsmanagements usw.);
  2. eine gemäß Artikel 9 Absatz 3 aktualisierte Verkehrsmarktstudie;
  3. das gemäß Artikel 12 veröffentlichte Dokument über Infrastrukturarbeiten, die die verfügbare Kapazität einschränken;
  4. Dokumentation der Bewertung des Kapazitätsbedarfs und der bereitgestellten und zugewiesenen Kapazität für Güterzüge gemäß den Artikeln 13 und 14;
  5. das Register der Anträge auf Zuweisung von Fahrwegkapazität gemäß Artikel 13 Absatz 5;
  6. das gemäß Artikel 18 der Verordnung veröffentlichte Dokument ("Korridorinformationsdokument");
  7. das/die Dokument(e) mit den Ergebnissen der Überwachung der Leistung von Schienengüterverkehrsdiensten und der Erhebung über die Nutzerzufriedenheit gemäß Artikel 19 Absätze 2 und 3;
  8. soweit nicht durch die oben genannten Dokumente abgedeckt, alle sonstigen geeigneten Unterlagen über die vom Verwaltungsrat durchgeführten Tätigkeiten zur Umsetzung von Artikel 8 Absatz 7, Artikel 8 Absatz 8, Artikel 10, Artikel 14 Absatz 6, Artikel 14 Absatz 8, Artikel 15, Artikel 17 Absatz 1 und Artikel 17 Absatz 3 sowie gegebenenfalls über die Koordinierung mit dem entsprechenden Kernnetzkorridor gemäß Artikel 48 der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013.

Die Zahlung des Pauschalbetrags ist von der Vollständigkeit der Leistungen abhängig, die die oben genannten Elemente betreffen. Bestimmte Leistungen können in einer Finanzhilfevereinbarung weiter spezifiziert werden, wobei der Status und die Merkmale eines bestimmten Schienengüterverkehrskorridors berücksichtigt werden.

Da die pauschale Unterstützung auf der Ebene des definierten Arbeitspakets berechnet wird, kann der Inhalt des Arbeitspakets nicht geändert werden.

Falls die Schienengüterverkehrskorridore im Jahr 2021 von der CEF unterstützt werden, insbesondere in Form einer Programmunterstützungsaktion (PSA) "Unterstützung für die Einrichtung und Umsetzung der Schienengüterverkehrskorridore", sollte es keine Überschneidungen mit einem Antrag im Rahmen dieser Aufforderung geben. Daher kann das Startdatum im Antrag erst nach dem Ende der jeweiligen PSA für einen bestimmten Schienengüterverkehrskorridor liegen. Folglich wird auch der Pauschalbetrag für 2021 proportional zur Dauer der CEF-geförderten Aktion im Jahr 2021 gekürzt.

Themen Mobilität & Verkehr
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Förderfähige Antragsteller Öffentliche Einrichtung, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte)
Antragsteller Details Gemäß Abschnitt 9 des Arbeitsprogramms für 2021-2023 soll der Zuschuss den Infrastrukturbetreibern gewährt werden.
Art der Finanzierung Finanzhilfen

Um mehr Informationen zu diesem Call zu sehen, können Sie sich hier kostenlos registrieren:

Loading Animation