Call: Vorbereitende Maßnahmen für den Datenraum für den Tourismus

Programm
Akronym DIGITAL
Art des Fonds Direkte Mittelverwaltung
Beschreibung zu Programm
"Digitales Europa"

Die allgemeinen Ziele des Programms bestehen darin, den digitalen Wandel der europäischen Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft zu unterstützen und zu beschleunigen, seine Vorteile den Bürgern, öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen unionsweit zugutekommen zu lassen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der globalen digitalen Wirtschaft zu steigern und zugleich unionsweit zur Überbrückung der digitalen Kluft beizutragen und die strategische Autonomie der Union zu stärken, und zwar durch eine ganzheitliche, sektorübergreifende und grenzüberschreitende Unterstützung und einen größeren Beitrag der Union

Das Programm wird gegebenenfalls in enger Abstimmung mit anderen Programmen der Union durchgeführt und zielt darauf ab,

  1. Europas Kapazitäten in Bereichen digitaler Schlüsseltechnologien durch großflächige Einführung zu stärken und zu fördern;
  2. im Privatsektor und in Bereichen von öffentlichem Interesse die Verbreitung und Akzeptanz von Europas digitalen Schlüsseltechnologien auszubauen, indem sie den digitalen Wandel und den Zugang zu digitalen Technologien fördert.

Es wird die kritischen digitalen Kapazitäten der EU stärken, indem es sich auf die Schlüsselbereiche künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit, fortgeschrittene Datenverarbeitung, Dateninfrastruktur, Governance und Verarbeitung, den Einsatz dieser Technologien und ihre optimale Nutzung in kritischen Sektoren wie Energie, Klimawandel und Umwelt, Fertigung, Landwirtschaft und Gesundheit konzentriert. Das Programm verfolgt somit fünf miteinander verknüpfte spezifische Ziele:

  1. Spezifisches Ziel 1 — Hochleistungsrechnen;
  2. Spezifisches Ziel 2 — Künstliche Intelligenz;
  3. Spezifisches Ziel 3 — Cybersicherheit und Vertrauen;
  4. Spezifisches Ziel 4 — Fortgeschrittene digitale Kompetenzen;
  5. Spezifisches Ziel 5 — Einführung und optimale Nutzung digitaler Kapazitäten und Interoperabilität.

Das Programm "Digitales Europa" ist von strategischer Bedeutung für die Unterstützung der digitalen Transformation der industriellen Ökosysteme der EU und zielt darauf ab, Arbeitskräfte für diese fortschrittlichen digitalen Technologien zu qualifizieren. Es unterstützt die Industrie, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und die öffentliche Verwaltung bei ihrer digitalen Transformation mit einem verstärkten Netzwerk von Europäischen Zentren für digitale Innovation (EDIH). Das Programm wird den wirtschaftlichen Aufschwung beschleunigen und den digitalen Wandel in Europa vorantreiben.

Spezifisches Ziel 1 — Hochleistungsrechnen

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 1 — Hochleistungsrechnen werden die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Einführung, Koordinierung auf Unionsebene und Betrieb einer nachfrageorientierten und anwendungsgesteuerten integrierten Exa-Supercomputer- und -Dateninfrastruktur von Weltrang, die für öffentliche und private Nutzer, insbesondere KMU, unabhängig davon, in welchem Mitgliedstaat sie niedergelassen sind, sowie für Forschungszwecke gemäß der Verordnung (EU) 2018/1488 leicht zugänglich ist;
  2. Einführung einsatzbereiter operativer Technologie aus Forschung und Innovation, um ein integriertes Ökosystem für das Hochleistungsrechnen in der Union aufzubauen, das verschiedene Aspekte in den Segmenten der wissenschaftlichen und industriellen Wertschöpfungskette umfasst — einschließlich Hardware, Software, Anwendungen, Dienste, Vernetzung und digitaler Kompetenzen — und ein hohes Sicherheits- und Datenschutzniveau aufweist;
  3. Einführung und Betrieb einer Nach-Exa-Infrastruktur, einschließlich Integration mit Quantencomputertechnologien und Forschungsinfrastrukturen für Informatik, sowie Begünstigung einer in der Union erfolgenden Entwicklung der für diese Einführung nötigen Hardware und Software.

Spezifisches Ziel 2 — Künstliche Intelligenz

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 2 — Künstliche Intelligenz werden die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Aufbau und Stärkung der Kernkapazitäten und des Basiswissens im Bereich der KI in der Union, darunter der Aufbau und die Stärkung hochwertiger Datenressourcen und entsprechender Austauschverfahren, sowie von Algorithmenbibliotheken, wobei gleichzeitig ein menschenzentriertes, inklusives Konzept sichergestellt wird, bei dem die Werte der Union geachtet werden;
  2. Zugänglichmachung der unter Buchstabe a genannten Kapazitäten für Unternehmen, insbesondere KMU und Start-up-Unternehmen, sowie für die Zivilgesellschaft, gemeinnützige Organisationen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentliche Verwaltungen, um ihren Nutzen für die europäische Gesellschaft und Wirtschaft zu maximieren;
  3. Stärkung und Vernetzung von Test- und Experimentiereinrichtungen für KI in den Mitgliedstaaten;
  4. Entwicklung und Stärkung kommerzieller Anwendungs- und Produktionssysteme, um die Einbindung von Technologien in Wertschöpfungsketten und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle zu begünstigen sowie die erforderliche Zeitspanne von der Innovation bis zur kommerziellen Nutzung zu verkürzen und die Einführung KI-gestützter Lösungen in Bereichen von öffentlichem Interesse und in der Gesellschaft zu fördern.

Spezifisches Ziel 3 — Cybersicherheit und Vertrauen

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 3 — Cybersicherheit und Vertrauen werden die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Unterstützung der Entwicklung und Beschaffung fortgeschrittener Cybersicherheitsausrüstung und -werkzeuge sowie Dateninfrastrukturen in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, um auf europäischer Ebene ein hohes gemeinsames Maß an Cybersicherheit zu erreichen, unter uneingeschränkter Beachtung der Datenschutzvorschriften und der Grundrechte und unter Sicherstellung der strategischen Autonomie der Union;
  2. Unterstützung der Entwicklung und optimalen Nutzung europäischer Kenntnisse, Kapazitäten und Kompetenzen im Bereich der Cybersicherheit sowie der Verbreitung und allgemeinen Anwendung bewährter Verfahren;
  3. Sicherstellung einer breiten Einführung wirksamer moderner Cybersicherheitslösungen in allen Bereichen der europäischen Wirtschaft mit einem besonderen Augenmerk auf Behörden und KMU;
  4. Stärkung der Fähigkeiten in den Mitgliedstaaten und in der Privatwirtschaft, die Einhaltung der Richtlinie (EU) 2016/1148 des Europäischen Parlaments und des Rates zu unterstützen, auch durch Maßnahmen, mit denen die Übernahme bewährter Verfahren auf dem Gebiet der Cybersicherheit vorangebracht wird;
  5. Stärkung der Abwehrfähigkeit gegenüber Cyberangriffen, Hinwirken auf eine bessere Risikoerkennung und bessere Kenntnisse über Cybersicherheitsverfahren, Unterstützung öffentlicher und privater Organisationen bei der Einhaltung eines elementaren Maßes an Cybersicherheit, etwa durch Einführung der Übermittlungsverschlüsselung beim Datenverkehr und durch Softwareaktualisierungen;
  6. Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem zivilen und dem Verteidigungsbereich bei Cybersicherheits-Projekten, -Diensten, -Kompetenzen und -Anwendungen mit doppeltem Verwendungszweck gemäß einer Verordnung zur Einrichtung des Europäischen Kompetenzzentrums für Cybersicherheit in Industrie, Technologie und Forschung und des Netzes nationaler Koordinierungszentren (im Folgenden „Verordnung über das Kompetenzzentrum für Cybersicherheit“).

Spezifisches Ziel 4 — Fortgeschrittene digitale Kompetenzen

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 4 — Fortgeschrittene digitale Kompetenzen wird die Entwicklung fortgeschrittener digitaler Kompetenzen in den Bereichen des Programms unterstützt, um einen Beitrag zum Ausbau des europäischen Talentpools zu leisten, die digitale Kluft zu überbrücken und größere Professionalität zu fördern, insbesondere im Hinblick auf Hochleistungsrechnen und Cloud-Computing, Big-Data-Analyse, Cybersicherheit, Distributed-Ledger-Technologien (z. B. Blockchain), Quantentechnologien, Robotik und KI, unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Vertretung der Geschlechter. Um Qualifikationsungleichgewichte zu beheben und die Spezialisierung in digitalen Technologien und Anwendungen zu fördern, werden mit dem genannten finanziellen Beitrag die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Unterstützung der Konzeption und Durchführung hochwertiger langfristiger Schulungen und Kurse, einschließlich integrierten Lernens, für Studierende und für Arbeitskräfte;
  2. Unterstützung der Konzeption und Durchführung hochwertiger kurzfristiger Schulungen und Kurse für Arbeitskräfte, insbesondere in KMU und im öffentlichen Sektor;
  3. Unterstützung hochwertiger Schulungen am Arbeitsplatz und von Praktika für Studierende und Arbeitskräfte, insbesondere in KMU und im öffentlichen Sektor.

Spezifisches Ziel 5 — Einführung und optimale Nutzung digitaler Kapazitäten und Interoperabilität

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 5 — Einführung und optimale Nutzung digitaler Kapazitäten und Interoperabilität werden die folgenden operativen Ziele bei gleichzeitiger Überbrückung der digitalen Kluft verfolgt:

  1. Unterstützung für den öffentlichen Sektor und für Bereiche von öffentlichem Interesse, wie Gesundheit und Pflege, Bildung, Justiz, Zoll, Verkehr, Mobilität, Energie, Umwelt sowie die Kultur- und Kreativbranche, einschließlich in der Union niedergelassener Unternehmen in diesen Bereichen, damit moderne digitale Technologien, wie etwa Hochleistungsrechnen, KI und Cybersicherheit, tatsächlich eingeführt und genutzt werden;
  2. Einführung, Betrieb und Instandhaltung transeuropäischer interoperabler moderner Infrastrukturen für digitale Dienste, einschließlich zugehöriger Dienste, in der gesamten Union und komplementär zu nationalen und regionalen Maßnahmen;
  3. Unterstützung der Integration und Nutzung transeuropäischer Infrastrukturen für digitale Dienste und vereinbarter europäischer Digitalstandards im öffentlichen Sektor und in Bereichen von öffentlichem Interesse, um eine kosteneffiziente Einführung und Interoperabilität zu erleichtern;
  4. Erleichterung der Entwicklung, Aktualisierung und Nutzung von Lösungen und Rahmen durch öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Bürger, einschließlich Open-Source-Lösungen und der Weiterverwendung von Interoperabilitätslösungen und -rahmen;
  5. ein leicht wahrzunehmendes Angebot an den öffentlichen Sektor und an die Industrie der Union, insbesondere an KMU, digitale Technologien zu testen und in Pilotprojekten zu erproben, und Ausweitung ihrer Nutzung, einschließlich ihrer grenzüberschreitenden Nutzung;
  6. Unterstützung der Einführung fortgeschrittener digitaler und verwandter Technologien — darunter insbesondere Hochleistungsrechnen, KI, Cybersicherheit, andere Spitzentechnologien und Zukunftstechnologien wie Distributed-Ledger-Technologien (z. B. Blockchain) — im öffentlichen Sektor und in der Industrie der Union, insbesondere in KMU und Start-up-Unternehmen;
  7. Unterstützung der Konzeption, Erprobung, Umsetzung sowie Einführung und Instandhaltung interoperabler digitaler Lösungen — einschließlich Lösungen der digitalen Verwaltung — für öffentliche Dienste auf Unionsebene, die mithilfe einer Plattform für datengesteuerte weiterverwendbare Lösungen umgesetzt werden und der Innovationsförderung und Festlegung gemeinsamer Rahmen dienen, um das volle Potenzial der Dienste der öffentlichen Verwaltungen für Bürger und Unternehmen freizusetzen;
  8. Sicherstellung, dass auf Unionsebene durchgängig die Kapazitäten für eine führende Rolle beim digitalen Fortschritt vorhanden sind, zusätzlich zur Beobachtung und Analyse sich rasch entwickelnder digitaler Trends und zur Anpassung daran, sowie Austausch und allgemeine Anwendung bewährter Verfahren;
  9. Unterstützung der Zusammenarbeit bei der Verwirklichung eines europäischen Ökosystems für vertrauenswürdigen Datenaustausch und vertrauenswürdige digitale Infrastrukturen, unter anderem durch Verwendung von Diensten und Anwendungen auf Grundlage von Distributed-Ledger-Technologien (z. B. Blockchain), einschließlich der Unterstützung der Interoperabilität und Normung sowie durch Förderung der Einführung grenzüberschreitender Anwendungen der Union, die auf eingebauter Sicherheit und eingebautem Datenschutz („security and privacy by design“) beruhen, unter Einhaltung der Verbraucher- und Datenschutzvorschriften;
  10. Aufbau und Stärkung der Europäischen Digitalen Innovationszentren und ihres Netzes.
Call
Vorbereitende Maßnahmen für den Datenraum für den Tourismus
Beschreibung zu Call
"Vorbereitende Maßnahmen für den Datenraum für den Tourismus"

Ziele:

Der Tourismus ist eine wichtige Wirtschaftstätigkeit in der Europäischen Union mit weitreichenden Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und soziale Entwicklung. Er kann ein wirksames Instrument im Kampf gegen wirtschaftlichen Niedergang und Arbeitslosigkeit sein. Dennoch braucht der Tourismussektor, der am stärksten von der Pandemie betroffen ist, Unterstützung, um die sektoralen Herausforderungen zu bewältigen, die durch die jüngsten Entwicklungen noch verschärft wurden.

Das Hauptziel besteht darin, die Entwicklung eines sicheren und vertrauenswürdigen Datenraums vorzubereiten, der es dem Tourismussektor ermöglicht, Daten auszutauschen und darauf zuzugreifen, um seine wirtschaftliche und ökologische Leistung zu verbessern. Der Raum kann auch dem Gemeinwohl dienen. Der Datenraum soll die gemeinsame Nutzung, Verarbeitung und Analyse verschiedener Arten von Daten erleichtern, die von den Hauptakteuren des Sektors erzeugt, gepflegt und genutzt werden. Der Datenraum wird einen einfachen, grenzüberschreitenden Zugang zu wichtigen Datensätzen bieten, wobei Vertrauensmechanismen (Sicherheit und Datenschutz durch Technik) eingesetzt werden.

Ein Datenraum für den Tourismus, der mit anderen sektoralen Datenräumen (z. B. kulturelles Erbe, Medien oder Mobilität) verbunden ist, wird den Akteuren des touristischen Ökosystems in der gesamten EU Zugang zu Informationen bieten. Dies wird sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit, die Ökologisierung und die Nachhaltigkeit, das Entstehen innovativer Geschäftsmodelle und die Fortbildung im Tourismussektor auswirken. Es wird die Möglichkeit bieten, das Angebot auf die Erwartungen der Touristen abzustimmen, die Dienstleistungsangebote an neue Touristengruppen anzupassen, einen hohen Touristenzustrom vorherzusagen und so die Ressourcen effizienter zu planen und sogar neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen.

Umfang:

Das Projekt wird konzeptionelle Ansätze und mögliche Optionen für die künftige Nutzung dieses Datenraums untersuchen. Vorkehrungen für eine transparente Kontrolle des Datenzugangs, der Datennutzung und der Wiederverwendung sowie die Entwicklung von Governance- und Geschäftsmodellen für den Datenraum sollen entwickelt werden.

Diese Analyse sollte das sich entwickelnde regulatorische Umfeld, die Bedeutung von Interoperabilität und gemeinsamen Standards über verschiedene Datenräume hinweg sowie die laufende Vorbereitung eines Verhaltenskodex für die gemeinsame Nutzung von Daten im Tourismussektor berücksichtigen, der vor dem Sommer 2022 erwartet wird (weitere Informationen zum Verhaltenskodex können per E-Mail an grow-G1@ec.europa.eu angefordert werden).

Die vorbereitende Maßnahme wird eine Multi-Stakeholder-Daten-Governance, ein Inventar bestehender Datenplattformen für den Tourismus und einen Entwurf für tourismus-spezifische Bausteine erstellen, die zur langfristigen Konvergenz bestehender und neuer datenbezogener Initiativen im Tourismus durch Nutzung der technischen Infrastruktur des Datenraums beitragen könnten.

Die vorbereitende Maßnahme wird die Einrichtung dieser Datenräume für den Tourismus unterstützen und nachhaltige Geschäftsmodelle und Anreizsysteme vorschlagen, um die Teilnehmer zur gemeinsamen Nutzung von Daten zu motivieren.

Die Finanzierung wird die Einrichtung eines Governance-Mechanismus für die gemeinsame Nutzung von Daten ermöglichen, mit einem detaillierten Fahrplan, wie der Datenraum für den Tourismus sektorale und lokale Daten auf EU-Ebene verbinden wird, die mit anderen Datenräumen verknüpft werden können. Das Projekt wird organisch wachsen, auf verschiedenen EU-, nationalen und regionalen Initiativen und öffentlichen Datenökosystemen aufbauen und die Verbindung zwischen bestehenden und zukünftigen Datenspeichern in der EU stärken. Das Projekt wird:

  • eine Bestandsaufnahme bestehender Plattformen vornehmen, die relevante Daten für den Tourismussektor bereitstellen
  • Untersuchung verschiedener möglicher Gestaltungsansätze für den Datenraum (z.B. für den Austausch privater Daten und Interessen, die durch öffentliche Daten ergänzt werden, oder für private und öffentliche Interessen) und Herausarbeitung der Vor- und Nachteile
  • Einbindung der Interessengruppen, einschließlich der auf EU-/Mehrländerebene tätigen Verbände, die die relevanten Interessengruppen vertreten, der nationalen Einrichtungen, die sich mit dem Tourismus befassen, und der öffentlichen Verwaltung und/oder Regierungsstellen
  • Entwicklung eines Systems für die gemeinsame Datennutzung durch mehrere Interessengruppen, das die lokalen Akteure des Datenökosystems zusammenbringt, um gemeinsam die Dateninfrastrukturen zu ermitteln, die zusammengeführt werden sollen, um einen Datenraum für den Tourismus auf EU-Ebene zu schaffen, sowie die Herausforderungen bei der gemeinsamen Nutzung dieser Datensätze
  • Ausarbeitung eines Konzepts für den Datenraum für den Tourismus auf der Grundlage bestehender EU-Rechtsvorschriften und Datenpolitiken sowie gemeinsamer Grundsätze, die auf sektoraler oder lokaler Ebene vereinbart wurden.
  • Eine vereinbarte Reihe von prioritären Datensätzen und Datenthemen, einschließlich Echtzeitdaten, in Einklang mit den neuen Standards und Grundsätzen der Blaupause bringen.

Das beauftragte Konsortium wird mit dem Data Spaces Support Centre (siehe Abschnitt 2.2.2.1 des Arbeitsprogramms) und der Allianz für Industriedaten, Cloud und Edge zusammenarbeiten, um die Abstimmung mit dem European Data Spaces Technical Framework und dem übrigen Ökosystem gemäß Abschnitt 2.2.1 des Arbeitsprogramms zu gewährleisten, insbesondere in Bezug auf gemeinsame Werkzeuge wie:

  • eine Datenraum-Referenzarchitektur, Bausteine, gemeinsame Toolboxen und Cloud-Dienste;
  • gemeinsame Normen, einschließlich semantischer Normen und Interoperabilitätsprotokolle, sowohl bereichsspezifisch als auch bereichsübergreifend;
  • Data-Governance-Modelle, Geschäftsmodelle und Strategien für den Betrieb von Datenräumen, mit dem Ziel, mögliche gemeinsame Werkzeuge zu empfehlen, die auf bestehenden Datenökosystemen aufbauen;

Erwartetes Ergebnis:

  • Bestandsaufnahme bestehender Plattformen, die für den Tourismus relevante Daten und Repositories teilen
  • Analyse des Zugangs zu Daten sowie von Datenlücken und -überschneidungen und Identifizierung potenzieller gemeinsamer Bausteine mit anderen in der EU geschaffenen Datenräumen zusammen mit einer Prioritätenliste von Datensätzen, die für den Tourismusdatenraum relevant sind
  • Eine nachhaltige Governance für die gemeinsame Nutzung von Daten sowie ein Konzept, das bestehende lokale Datenökosysteme miteinander verbindet und öffentliche und private Akteure in die Lage versetzt, tourismusbezogene datengestützte Dienste, einschließlich KI-gestützter Datendienste, auf der Grundlage vieler Arten von Daten zu entwickeln
  • Ein detaillierter Fahrplan für einen nachhaltigen Datenraum für den Tourismus, der auf nationalen Initiativen aufbaut und mit anderen Datenräumen vernetzt ist
  • Eine Reihe technischer Spezifikationen für die Interoperabilität mit dem European Data Spaces Technical Framework und anderen sektoralen Datenräumen.
Themen Digitalisierung, IKT, Telekommunikation, Integration in die Gesellschaft, Europäische Bürgerschaft, Shared Services, Verwaltung & Governance, Kapazitätenaufbau, Kooperationsnetzwerke, Institutionelle Kooperation, Clustering, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Grüne Technologien & Green Deal, Tourismus
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Island
Israel
Liechtenstein
Moldau
Norwegen
Serbien
Türkei
Ukraine
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Island
Israel
Liechtenstein
Moldau
Norwegen
Serbien
Türkei
Ukraine
Förderfähige Antragsteller Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Sonstiges, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Öffentliche Einrichtung, Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft, Staatsregierung, Forschungseinrichtung, Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), Start-Up Unternehmen, Universität/(Fach)Hochschule, Interessensvertretung / Berufsverband / Gewerkschaft, NGO / NPO, Verein
Antragsteller Details Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und angeschlossene Einrichtungen):
  • juristische Personen sein (öffentliche oder private Einrichtungen)
  • in einem der förderfähigen Länder ansässig sein, d.h.:
    • EU-Mitgliedstaaten (einschließlich überseeischer Länder und Gebiete (ÜLG))
    • gelistete EWR-Länder und Länder, die mit dem Programm "Digitales Europa" assoziiert sind, oder Länder, mit denen derzeit über ein Assoziierungsabkommen verhandelt wird und bei denen das Abkommen vor der Unterzeichnung in Kraft tritt
  • Natürliche Personen sind NICHT förderfähig (mit Ausnahme von Selbstständigen, d.h. Einzelunternehmern, bei denen das Unternehmen keine von der natürlichen Person getrennte Rechtspersönlichkeit besitzt).
  • Internationale Organisationen sind NICHT förderfähig, es sei denn, es handelt sich um internationale Organisationen von europäischem Interesse im Sinne von Artikel 2 der Verordnung "Digitales Europa" (d. h. internationale Organisationen, deren Mitglieder mehrheitlich Mitgliedstaaten sind oder deren Hauptsitz sich in einem Mitgliedstaat befindet).
  • EU-Einrichtungen (mit Ausnahme der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission) können NICHT Teil des Konsortiums sein.
Projektpartner Details Die Vorschläge müssen eingereicht werden von:
  • einem Konsortium von mindestens 3 Antragstellern (Begünstigte; nicht verbundene Einrichtungen), das die folgenden Bedingungen erfüllt:
    • mindestens 3 unabhängige Einrichtungen aus 3 verschiedenen förderfähigen Ländern
Das Konsortium muss über solide Fachkenntnisse in den Bereichen Datenanalyse und Tourismusmanagement verfügen, wird international zusammengesetzt sein und kann folgende Mitglieder umfassen:
  • Verbände, die auf EU-/Mehrländerebene tätig sind und relevante Interessengruppen, nationale und regionale oder lokale Einrichtungen, die im Tourismus tätig sind, vertreten;
  • öffentliche Verwaltungen und/oder Regierungsstellen und/oder private Einrichtungen, die für die Verwaltung der Tourismusstrategie in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich sind;
  • führende Forschungsinstitute und Organisationen mit juristischem Fachwissen und nachgewiesener Expertise in Datenanalyse und Tourismusmanagement;
  • KMU und Branchenakteure, die im Bereich des Tourismus oder in Sektoren tätig sind, die das touristische Ökosystem unmittelbar beeinflussen
Art der Finanzierung Finanzhilfen

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