Call: Verwaltung der Gemeinschaft Living-in.eu

Programm
Akronym DIGITAL
Art des Fonds Direkte Mittelverwaltung
Beschreibung zu Programm
"Digitales Europa"

Die allgemeinen Ziele des Programms bestehen darin, den digitalen Wandel der europäischen Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft zu unterstützen und zu beschleunigen, seine Vorteile den Bürgern, öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen unionsweit zugutekommen zu lassen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in der globalen digitalen Wirtschaft zu steigern und zugleich unionsweit zur Überbrückung der digitalen Kluft beizutragen und die strategische Autonomie der Union zu stärken, und zwar durch eine ganzheitliche, sektorübergreifende und grenzüberschreitende Unterstützung und einen größeren Beitrag der Union

Das Programm wird gegebenenfalls in enger Abstimmung mit anderen Programmen der Union durchgeführt und zielt darauf ab,

  1. Europas Kapazitäten in Bereichen digitaler Schlüsseltechnologien durch großflächige Einführung zu stärken und zu fördern;
  2. im Privatsektor und in Bereichen von öffentlichem Interesse die Verbreitung und Akzeptanz von Europas digitalen Schlüsseltechnologien auszubauen, indem sie den digitalen Wandel und den Zugang zu digitalen Technologien fördert.

Es wird die kritischen digitalen Kapazitäten der EU stärken, indem es sich auf die Schlüsselbereiche künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit, fortgeschrittene Datenverarbeitung, Dateninfrastruktur, Governance und Verarbeitung, den Einsatz dieser Technologien und ihre optimale Nutzung in kritischen Sektoren wie Energie, Klimawandel und Umwelt, Fertigung, Landwirtschaft und Gesundheit konzentriert. Das Programm verfolgt somit fünf miteinander verknüpfte spezifische Ziele:

  1. Spezifisches Ziel 1 — Hochleistungsrechnen;
  2. Spezifisches Ziel 2 — Künstliche Intelligenz;
  3. Spezifisches Ziel 3 — Cybersicherheit und Vertrauen;
  4. Spezifisches Ziel 4 — Fortgeschrittene digitale Kompetenzen;
  5. Spezifisches Ziel 5 — Einführung und optimale Nutzung digitaler Kapazitäten und Interoperabilität.

Das Programm "Digitales Europa" ist von strategischer Bedeutung für die Unterstützung der digitalen Transformation der industriellen Ökosysteme der EU und zielt darauf ab, Arbeitskräfte für diese fortschrittlichen digitalen Technologien zu qualifizieren. Es unterstützt die Industrie, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und die öffentliche Verwaltung bei ihrer digitalen Transformation mit einem verstärkten Netzwerk von Europäischen Zentren für digitale Innovation (EDIH). Das Programm wird den wirtschaftlichen Aufschwung beschleunigen und den digitalen Wandel in Europa vorantreiben.

Spezifisches Ziel 1 — Hochleistungsrechnen

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 1 — Hochleistungsrechnen werden die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Einführung, Koordinierung auf Unionsebene und Betrieb einer nachfrageorientierten und anwendungsgesteuerten integrierten Exa-Supercomputer- und -Dateninfrastruktur von Weltrang, die für öffentliche und private Nutzer, insbesondere KMU, unabhängig davon, in welchem Mitgliedstaat sie niedergelassen sind, sowie für Forschungszwecke gemäß der Verordnung (EU) 2018/1488 leicht zugänglich ist;
  2. Einführung einsatzbereiter operativer Technologie aus Forschung und Innovation, um ein integriertes Ökosystem für das Hochleistungsrechnen in der Union aufzubauen, das verschiedene Aspekte in den Segmenten der wissenschaftlichen und industriellen Wertschöpfungskette umfasst — einschließlich Hardware, Software, Anwendungen, Dienste, Vernetzung und digitaler Kompetenzen — und ein hohes Sicherheits- und Datenschutzniveau aufweist;
  3. Einführung und Betrieb einer Nach-Exa-Infrastruktur, einschließlich Integration mit Quantencomputertechnologien und Forschungsinfrastrukturen für Informatik, sowie Begünstigung einer in der Union erfolgenden Entwicklung der für diese Einführung nötigen Hardware und Software.

Spezifisches Ziel 2 — Künstliche Intelligenz

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 2 — Künstliche Intelligenz werden die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Aufbau und Stärkung der Kernkapazitäten und des Basiswissens im Bereich der KI in der Union, darunter der Aufbau und die Stärkung hochwertiger Datenressourcen und entsprechender Austauschverfahren, sowie von Algorithmenbibliotheken, wobei gleichzeitig ein menschenzentriertes, inklusives Konzept sichergestellt wird, bei dem die Werte der Union geachtet werden;
  2. Zugänglichmachung der unter Buchstabe a genannten Kapazitäten für Unternehmen, insbesondere KMU und Start-up-Unternehmen, sowie für die Zivilgesellschaft, gemeinnützige Organisationen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und öffentliche Verwaltungen, um ihren Nutzen für die europäische Gesellschaft und Wirtschaft zu maximieren;
  3. Stärkung und Vernetzung von Test- und Experimentiereinrichtungen für KI in den Mitgliedstaaten;
  4. Entwicklung und Stärkung kommerzieller Anwendungs- und Produktionssysteme, um die Einbindung von Technologien in Wertschöpfungsketten und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle zu begünstigen sowie die erforderliche Zeitspanne von der Innovation bis zur kommerziellen Nutzung zu verkürzen und die Einführung KI-gestützter Lösungen in Bereichen von öffentlichem Interesse und in der Gesellschaft zu fördern.

Spezifisches Ziel 3 — Cybersicherheit und Vertrauen

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 3 — Cybersicherheit und Vertrauen werden die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Unterstützung der Entwicklung und Beschaffung fortgeschrittener Cybersicherheitsausrüstung und -werkzeuge sowie Dateninfrastrukturen in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, um auf europäischer Ebene ein hohes gemeinsames Maß an Cybersicherheit zu erreichen, unter uneingeschränkter Beachtung der Datenschutzvorschriften und der Grundrechte und unter Sicherstellung der strategischen Autonomie der Union;
  2. Unterstützung der Entwicklung und optimalen Nutzung europäischer Kenntnisse, Kapazitäten und Kompetenzen im Bereich der Cybersicherheit sowie der Verbreitung und allgemeinen Anwendung bewährter Verfahren;
  3. Sicherstellung einer breiten Einführung wirksamer moderner Cybersicherheitslösungen in allen Bereichen der europäischen Wirtschaft mit einem besonderen Augenmerk auf Behörden und KMU;
  4. Stärkung der Fähigkeiten in den Mitgliedstaaten und in der Privatwirtschaft, die Einhaltung der Richtlinie (EU) 2016/1148 des Europäischen Parlaments und des Rates zu unterstützen, auch durch Maßnahmen, mit denen die Übernahme bewährter Verfahren auf dem Gebiet der Cybersicherheit vorangebracht wird;
  5. Stärkung der Abwehrfähigkeit gegenüber Cyberangriffen, Hinwirken auf eine bessere Risikoerkennung und bessere Kenntnisse über Cybersicherheitsverfahren, Unterstützung öffentlicher und privater Organisationen bei der Einhaltung eines elementaren Maßes an Cybersicherheit, etwa durch Einführung der Übermittlungsverschlüsselung beim Datenverkehr und durch Softwareaktualisierungen;
  6. Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem zivilen und dem Verteidigungsbereich bei Cybersicherheits-Projekten, -Diensten, -Kompetenzen und -Anwendungen mit doppeltem Verwendungszweck gemäß einer Verordnung zur Einrichtung des Europäischen Kompetenzzentrums für Cybersicherheit in Industrie, Technologie und Forschung und des Netzes nationaler Koordinierungszentren (im Folgenden „Verordnung über das Kompetenzzentrum für Cybersicherheit“).

Spezifisches Ziel 4 — Fortgeschrittene digitale Kompetenzen

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 4 — Fortgeschrittene digitale Kompetenzen wird die Entwicklung fortgeschrittener digitaler Kompetenzen in den Bereichen des Programms unterstützt, um einen Beitrag zum Ausbau des europäischen Talentpools zu leisten, die digitale Kluft zu überbrücken und größere Professionalität zu fördern, insbesondere im Hinblick auf Hochleistungsrechnen und Cloud-Computing, Big-Data-Analyse, Cybersicherheit, Distributed-Ledger-Technologien (z. B. Blockchain), Quantentechnologien, Robotik und KI, unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Vertretung der Geschlechter. Um Qualifikationsungleichgewichte zu beheben und die Spezialisierung in digitalen Technologien und Anwendungen zu fördern, werden mit dem genannten finanziellen Beitrag die folgenden operativen Ziele verfolgt:

  1. Unterstützung der Konzeption und Durchführung hochwertiger langfristiger Schulungen und Kurse, einschließlich integrierten Lernens, für Studierende und für Arbeitskräfte;
  2. Unterstützung der Konzeption und Durchführung hochwertiger kurzfristiger Schulungen und Kurse für Arbeitskräfte, insbesondere in KMU und im öffentlichen Sektor;
  3. Unterstützung hochwertiger Schulungen am Arbeitsplatz und von Praktika für Studierende und Arbeitskräfte, insbesondere in KMU und im öffentlichen Sektor.

Spezifisches Ziel 5 — Einführung und optimale Nutzung digitaler Kapazitäten und Interoperabilität

Mit dem finanziellen Beitrag der Union im Rahmen des spezifischen Ziels 5 — Einführung und optimale Nutzung digitaler Kapazitäten und Interoperabilität werden die folgenden operativen Ziele bei gleichzeitiger Überbrückung der digitalen Kluft verfolgt:

  1. Unterstützung für den öffentlichen Sektor und für Bereiche von öffentlichem Interesse, wie Gesundheit und Pflege, Bildung, Justiz, Zoll, Verkehr, Mobilität, Energie, Umwelt sowie die Kultur- und Kreativbranche, einschließlich in der Union niedergelassener Unternehmen in diesen Bereichen, damit moderne digitale Technologien, wie etwa Hochleistungsrechnen, KI und Cybersicherheit, tatsächlich eingeführt und genutzt werden;
  2. Einführung, Betrieb und Instandhaltung transeuropäischer interoperabler moderner Infrastrukturen für digitale Dienste, einschließlich zugehöriger Dienste, in der gesamten Union und komplementär zu nationalen und regionalen Maßnahmen;
  3. Unterstützung der Integration und Nutzung transeuropäischer Infrastrukturen für digitale Dienste und vereinbarter europäischer Digitalstandards im öffentlichen Sektor und in Bereichen von öffentlichem Interesse, um eine kosteneffiziente Einführung und Interoperabilität zu erleichtern;
  4. Erleichterung der Entwicklung, Aktualisierung und Nutzung von Lösungen und Rahmen durch öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Bürger, einschließlich Open-Source-Lösungen und der Weiterverwendung von Interoperabilitätslösungen und -rahmen;
  5. ein leicht wahrzunehmendes Angebot an den öffentlichen Sektor und an die Industrie der Union, insbesondere an KMU, digitale Technologien zu testen und in Pilotprojekten zu erproben, und Ausweitung ihrer Nutzung, einschließlich ihrer grenzüberschreitenden Nutzung;
  6. Unterstützung der Einführung fortgeschrittener digitaler und verwandter Technologien — darunter insbesondere Hochleistungsrechnen, KI, Cybersicherheit, andere Spitzentechnologien und Zukunftstechnologien wie Distributed-Ledger-Technologien (z. B. Blockchain) — im öffentlichen Sektor und in der Industrie der Union, insbesondere in KMU und Start-up-Unternehmen;
  7. Unterstützung der Konzeption, Erprobung, Umsetzung sowie Einführung und Instandhaltung interoperabler digitaler Lösungen — einschließlich Lösungen der digitalen Verwaltung — für öffentliche Dienste auf Unionsebene, die mithilfe einer Plattform für datengesteuerte weiterverwendbare Lösungen umgesetzt werden und der Innovationsförderung und Festlegung gemeinsamer Rahmen dienen, um das volle Potenzial der Dienste der öffentlichen Verwaltungen für Bürger und Unternehmen freizusetzen;
  8. Sicherstellung, dass auf Unionsebene durchgängig die Kapazitäten für eine führende Rolle beim digitalen Fortschritt vorhanden sind, zusätzlich zur Beobachtung und Analyse sich rasch entwickelnder digitaler Trends und zur Anpassung daran, sowie Austausch und allgemeine Anwendung bewährter Verfahren;
  9. Unterstützung der Zusammenarbeit bei der Verwirklichung eines europäischen Ökosystems für vertrauenswürdigen Datenaustausch und vertrauenswürdige digitale Infrastrukturen, unter anderem durch Verwendung von Diensten und Anwendungen auf Grundlage von Distributed-Ledger-Technologien (z. B. Blockchain), einschließlich der Unterstützung der Interoperabilität und Normung sowie durch Förderung der Einführung grenzüberschreitender Anwendungen der Union, die auf eingebauter Sicherheit und eingebautem Datenschutz („security and privacy by design“) beruhen, unter Einhaltung der Verbraucher- und Datenschutzvorschriften;
  10. Aufbau und Stärkung der Europäischen Digitalen Innovationszentren und ihres Netzes.
Call
Verwaltung der Gemeinschaft Living-in.eu
Beschreibung zu Call
"Verwaltung der Gemeinschaft Living-in.eu"

Ziele:

Mit dieser Maßnahme soll die Verwaltung der Living-in.eu-Bewegung6 unterstützt werden, die die digitale Transformation von Städten und Gemeinden auf "europäische Art und Weise, in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, unter Wahrung der europäischen Werte und Vielfalt sowie der digitalen Rechte des Einzelnen und unter Gewährleistung der technologischen Führungsrolle in der EU" vorantreiben will.

Living-in.eu wurde im Dezember 2019 in Oulu, Finnland, als eine von Städten geleitete Initiative ins Leben gerufen, die darauf abzielt, die digitale Transformation auf lokaler Ebene gemäß den in der "Join Boost Sustain"-Erklärung dargelegten Prinzipien zu beschleunigen. Diese Erklärung, die von Bürgermeistern oder führenden Politikern und Ministern auf regionaler und nationaler Ebene unterzeichnet wurde, kann noch immer unterzeichnet werden, sodass die Bewegung ständig wächst. Die Erklärung enthält eine Reihe von Grundsätzen und Verpflichtungen, die sich auf die Ausweitung von Lösungen, den Austausch von Fachwissen und Erfahrungen, den Aufbau von Kapazitäten sowie die Überwachung von Fortschritt und Wirkung konzentrieren. Auch nichtstädtische Akteure wie Organisationen der Zivilgesellschaft, Technologieanbieter und Forschungsinstitute können sich der Bewegung als Unterstützer anschließen.

Mit dieser Maßnahme soll die Bewegung kontinuierlich gesteuert werden. Das Konsortium wird für Folgendes verantwortlich sein

  • Erhöhung der Mitgliederzahl der Bewegung, sowohl der Unterzeichner als auch der Unterstützer, so dass alle Mitgliedstaaten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene vertreten sind und ein erheblicher Teil der EU-Bevölkerung abgedeckt ist;
  • Wachsende Zahl von Technologieunternehmen als Unterstützer, die lokale digitale Zwillinge und/oder deren Komponenten bereitstellen und sich nach einer gemeinsamen Vision organisieren, die mit den Grundsätzen von Living-in.EU vereinbar ist;
  • Unterstützung der Co-Creation-Arbeit der Bewegung und Verwaltung ihrer Untergruppen (Finanzen, Technik, Recht, Bildung und Kapazitätsaufbau, Überwachung und Messung, Kommunikation und Marketing) und der Teams für symbolische Projekte (einschließlich, aber nicht beschränkt auf lokale Datenplattformen, lokale digitale Zwillinge, Bürgerkarten und das Instrument der digitalen Nachbarschaft);
  • Einbringung des Fachwissens der Konsortiumsmitglieder in alle Untergruppen und ikonischen Projektbereiche, um die Living-in.eu-Spezifikationen und -Assets weiterzuentwickeln und in enger Zusammenarbeit mit den Unterzeichnern und Unterstützern neue zu schaffen;
  • Förderung der Übernahme der Living-in.eu-Spezifikationen und -Assets, um die Zahl der interoperablen städtischen Datenplattformen in der EU auf der Grundlage der gemeinsam vereinbarten offenen Living-in.eu-Standards/Spezifikationen sowie die Zahl der städtischen digitalen Zwillinge zu erhöhen;
  • Unterstützung der Einbindung von Städten und Gemeinden in andere relevante DEP-Maßnahmen für intelligente Städte und Gemeinden sowie in andere EU-Aktivitäten und -Programme in verwandten Bereichen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Mission für klimaneutrale und intelligente Städte, die Mission zur Anpassung an den Klimawandel, die Intelligent Cities Challenge, den Smart Cities Marketplace, das ISA-Programm und die Projekte CEF Digital, H2020 und Horizon Europe);
  • Erleichterung des Dialogs mit den verschiedenen Akteuren der intelligenten Städte und Gemeinden, um Gespräche über die Umgestaltung unserer Orte und Lebensstile in Richtung größerer Nachhaltigkeit, Zugänglichkeit und Ästhetik zu führen, die vom Neuen Europäischen Bauhaus gefördert werden, um den Aufbau eines ökologischeren, sozialeren und kulturelleren Europas voranzutreiben.

Das Konsortium wird dem Lenkungsausschuss regelmäßig über seine Aktivitäten Bericht erstatten und von ihm Hinweise zu seiner strategischen Ausrichtung und seinen Schwerpunktbereichen erhalten. Der Lenkungsausschuss wird beispielsweise aus Vertretern von Städten und Gemeinden, Regionen und Mitgliedstaaten, Kommissionsdienststellen, Organisationen, die Städte und Gemeinden und/oder Regionen vertreten, Organisationen, die Bürger vertreten, Organisationen, die die digitale Industrie vertreten, und Organisationen, die sich mit der Entwicklung digitaler Standards befassen, bestehen.

Umfang:

  • Einbindung und Koordinierung der Unterzeichner und Unterstützer bei der Umsetzung der Verpflichtungen der Join-Boost-Sustain-Erklärung, insbesondere durch die Arbeit der Untergruppen und ikonischen Projektteams und in Zusammenarbeit mit dem EU-Datenraum für intelligente Gemeinschaften und unter Berücksichtigung des vom Unterstützungszentrum für Datenräume entwickelten technischen Rahmens für europäische Datenräume (siehe Arbeitsprogramm).
  • Hosting, Verbesserung und Pflege der Living-in.eu-Website, Anregung und Moderation von Gemeinschaftsdiskussionen, Gewährleistung der regelmäßigen Bereitstellung und Aktualisierung ansprechender Inhalte und Nutzung anderer Kommunikationskanäle, um die Arbeit der Bewegung zu verstärken;
  • Organisation von Kommunikations- und Marketingkampagnen und Veranstaltungen, um das Bewusstsein für die Bewegung zu schärfen und neue Mitglieder zu gewinnen, Beiträge zu einschlägigen Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu leisten und die Berichterstattung in den Medien und der Presse sicherzustellen;
  • Koordinierung und Einbringung von Fachwissen in die Arbeit der Untergruppen und der Plenarsitzungen in enger Abstimmung mit dem Lenkungsausschuss;
  • In enger Zusammenarbeit mit den unterzeichnenden Städten und Gemeinden werden verbesserte Versionen bestehender Spezifikationen und von der Living-in.eu-Gemeinschaft erstellter Anlagen erstellt und neue zur Unterstützung der digitalen Transformation auf lokaler Ebene für Gemeinden mit unterschiedlichem digitalem Reifegrad entwickelt. Dazu könnten beispielsweise technische Spezifikationen zur Gewährleistung der Interoperabilität digitaler Dienste innerhalb und zwischen Städten und Gemeinden in der EU, Leitlinien für die Beschaffung digitaler Dienste, Schulungsmaterialien wie Online-Tutorials und Handbücher zur Unterstützung der Entwicklung und Einführung digitaler Lösungen in Städten, Fallstudien, Kataloge von Diensten und/oder Anwendungsfällen gehören.
  • Organisation der Angebotsseite auf der Grundlage einer gemeinsamen Vision, die mit den Living-in.EU-Grundsätzen für die Bereitstellung von Lösungen für lokale digitale Zwillinge in Europa vereinbar ist;
  • mit Hilfe der Unterstützer die Entwicklung der wichtigsten Standards insbesondere für lokale digitale Zwillinge zu verfolgen und die Unterstützer dazu zu bringen, die Nutzung von MIMsPlus weiter zu fördern;
  • Förderung der Übernahme der von der Living-in.eu-Bewegung entwickelten Ressourcen durch die unterzeichnenden Städte und Gemeinden;
  • Unterstützung des Engagements der Living-in.eu-Gemeinschaft bei der Durchführung der Maßnahmen des DIGITAL-Programms im Bereich der intelligenten Städte und Gemeinden und verwandter Initiativen;
  • Unterstützung der Diskussion zwischen den Akteuren der Städte und Gemeinden und der Kommission über die Grundwerte der Initiative Neues Europäisches Bauhaus.

Es wird nur ein Projektvorschlag für diesen Aufruf ausgewählt.

Erwartetes Ergebnis:

  • Community Management Toolkit, das die Verwaltung und das Wachstum der Gemeinschaft auf nachhaltige Weise ermöglicht;
  • Verstärkte Nutzung bereichsübergreifender, interoperabler digitaler Lösungen, einschließlich lokaler Datenplattformen und KI-gestützter lokaler digitaler Zwillinge in den Städten und Gemeinden der EU, um die Erbringung von Dienstleistungen zu verbessern und gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere die Ziele des Europäischen Green Deal und des Aktionsplans zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung;
  • Weitverbreitete Nutzung der von der Living-in.eu-Community entwickelten benutzerfreundlichen digitalen Ressourcen zur Erleichterung des digitalen Wandels;
  • Erhöhte Sichtbarkeit der Living-in.eu-Gemeinschaft, einschließlich eines starken Anstiegs der Zahl der Unterzeichner und Unterstützer; regelmäßige spezielle Veranstaltungen; Beiträge zu Veranstaltungen in Verbindung mit verwandten Ereignissen und politischen Debatten; aktive Beteiligung und Mitgestaltung mit Mitgliedsstädten und -gemeinden in verschiedenen Stadien ihrer digitalen Transformation;
  • Aktionsplan zur Pflege, Bereitstellung und Förderung der MIMs Plus und der wichtigsten Standards für lokale digitale Zwillinge für Anbieter in einer benutzerfreundlichen Weise
  • Enge Zusammenarbeit mit EU-Initiativen wie der Neuen Europäischen Bauhaus-Initiative, der Mission für klimaneutrale und intelligente Städte und der Mission zur Anpassung an den Klimawandel sowie gegebenenfalls anderen Initiativen, um Synergien und die Ausrichtung an den Living-in.eu-Grundsätzen zu fördern.
  • Langfristiger Nachhaltigkeitsplan zur Sicherstellung der reibungslosen Übertragung aller Living-in.eu-Spezifikationen und -Vermögenswerte (einschließlich der Plattforminhalte) sowie aller damit verbundenen Rechte des geistigen Eigentums an eine Organisation, die die Aktivitäten der Living-in.eu-Bewegung übernehmen wird.
Themen Digitalisierung, IKT, Telekommunikation, Forschung & Innovation, Technologietransfer & -austausch, Integration in die Gesellschaft, Europäische Bürgerschaft, Shared Services, Verwaltung & Governance, Kapazitätenaufbau, Kooperationsnetzwerke, Institutionelle Kooperation, Clustering, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Grüne Technologien & Green Deal, Justiz, Sicherheit
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Island
Israel
Liechtenstein
Moldau
Norwegen
Serbien
Türkei
Ukraine
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Island
Israel
Liechtenstein
Moldau
Norwegen
Serbien
Türkei
Ukraine
Förderfähige Antragsteller Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), Sonstiges, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Öffentliche Einrichtung, Universität/(Fach)Hochschule, Interessensvertretung / Berufsverband / Gewerkschaft, Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft, NGO / NPO, Forschungseinrichtung, Staatsregierung, Verein
Antragsteller Details Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und angeschlossene Einrichtungen):
  • juristische Personen sein (öffentliche oder private Einrichtungen)
  • in einem der förderfähigen Länder ansässig sein, d.h.:
    • EU-Mitgliedstaaten (einschließlich überseeischer Länder und Gebiete (ÜLG))

  • Natürliche Personen sind NICHT förderfähig (mit Ausnahme von Selbstständigen, d.h. Einzelunternehmern, bei denen das Unternehmen keine von der natürlichen Person getrennte Rechtspersönlichkeit besitzt).
  • Internationale Organisationen sind NICHT förderfähig, es sei denn, es handelt sich um internationale Organisationen von europäischem Interesse im Sinne von Artikel 2 der Verordnung "Digitales Europa" (d. h. internationale Organisationen, deren Mitglieder mehrheitlich Mitgliedstaaten sind oder deren Hauptsitz sich in einem Mitgliedstaat befindet).
  • EU-Einrichtungen (mit Ausnahme der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission) können NICHT Teil des Konsortiums sein.
Projektpartner Details Die Vorschläge müssen eingereicht werden von:
  • einem Konsortium von mindestens 3 Antragstellern (Begünstigte; nicht verbundene Einrichtungen)
Der Vorschlag sollte folgende Partner einbeziehen:
  • Kollektive und repräsentative Gruppen von Bürgermeistern und Städten auf europäischer, regionaler und nationaler Ebene, einschließlich solcher mit einem sektoralen Schwerpunkt in den Bereichen Digitalisierung und Umwelt;
  • Öffentliche und private Organisationen, die auf dem Gebiet der digitalen Transformation von Städten und Gemeinden tätig sind und über einschlägige Fachkenntnisse verfügen;
  • Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die im Bereich der technologischen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen und deren Einführung in Städten und Gemeinden tätig sind;
  • Organisationen der Zivilgesellschaft mit Erfahrung im Bereich der Bürgerbeteiligung und der Fortbildung, insbesondere in den Bereichen der digitalen und ökologischen Transformation.
Art der Finanzierung Finanzhilfen

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