Call: Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung: Spitzenforschungszentren

Programm
Akronym Erasmus+ - KA3
Beschreibung zu Programm
"Erasmus+ - Jean Monnet Aktionen"

Die Jean-Monnet-Aktionen bieten Möglichkeiten im Bereich der Hochschulbildung und in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung. Die Jean-Monnet-Aktionen tragen zur Verbreitung von Wissen über Fragen der Integration der Europäischen Union bei. Die folgenden Aktionen werden unterstützt:

  • Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung
  • Jean-Monnet-Aktionen in anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung

Von den Jean-Monnet-Aktionen werden die folgenden Hauptergebnisse erwartet:

  • Förderung des Wissens und des Bewusstseins über Angelegenheiten der Europäischen Union;
  • Förderung von Spitzenleistungen in Lehre und Forschung im Bereich EU-Studien
  • verbesserte Möglichkeiten zum Lehren, Lernen und Debattieren über EU-Themen
  • verbesserte Qualität der Lehre und Berufsausbildung zu EU-Themen
  • Förderung des Dialogs zwischen der akademischen Welt und den politischen Entscheidungsträgern, insbesondere zur Verbesserung der Steuerung der EU-Politik;
  • Diversifizierung und Einbeziehung von EU-bezogenen Fächern in die Lehrprogramme von Hochschuleinrichtungen
  • größeres Engagement junger Akademiker in Lehre und Forschung zu europäischen Themen.
Call
Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung: Spitzenforschungszentren
Beschreibung zu Call
"Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung: Spitzenforschungszentren"

Die Jean-Monnet-Aktionen im Bereich der Hochschulbildung unterstützen Lehre und Forschung im Bereich EU-Studien weltweit.

Unter EU-Studien ist die Betrachtung der Gesamtsituation Europas mit besonderem Schwerpunkt auf der EU-Dimension aus einer internen wie auch globalen Perspektive zu verstehen.

Der Umfang der EU-Studien kann unterschiedlich sein, solange der EU-Blickwinkel untersucht wird.

EU-Studien sollten eine aktive Unionsbürgerschaft und europäische Werte fördern und sich mit der Rolle der EU in einer globalisierten Welt auseinandersetzen, indem sie eine größere Sensibilität für die Belange der EU schaffen und künftiges Engagement sowie den Dialog zwischen Völkern und Kulturen fördern.

Die Jean-Monnet-Aktionen verfolgen außerdem den Zweck, als Träger der Public Diplomacy in Drittländern zu fungieren und somit die Werte der EU zu fördern und die Sichtbarkeit der Grundsätze und der Ziele der EU zu vergrößern.

Ziele

Die Jean-Monnet-Aktionen „Lehre und Forschung“ sollen

  • Exzellenz in Lehre und Forschung im Bereich der Studien der Europäischen Union weltweit fördern
  • den Dialog zwischen der akademischen Welt und der Gesellschaft, einschließlich der politischen Entscheidungsträger auf lokaler und staatlicher Ebene, Beamten, Akteuren der Zivilgesellschaft und Vertretern der verschiedenen Bildungsebenen und der Medien fördern
  • Wissen und Einblicke schaffen, die einen Beitrag zur Politikgestaltung in der EU leisten und die Rolle der EU in Europa und in einer globalisierten Welt stärken
  • sich an breitere Kreise wenden und das Wissen über die EU in der Gesellschaft allgemein (jenseits von Wissenschaft und Fachpublikum) verbreiten, um die EU der Öffentlichkeit näherzubringen

Mit den Aktionen wird außerdem bezweckt, als Träger der Public Diplomacy in nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern zu fungieren und somit die Werte der EU zu fördern und die Sichtbarkeit der tatsächlichen Grundsätze und der Ziele der EU zu vergrößern.

Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren fungieren als Forschungs- und Wissenszentren im Zusammenhang mit EU-Themen. Sie sollten das Wissen und die Kompetenz hochrangiger Experten dahin gehend bündeln, Synergien zwischen den verschiedenen Disziplinen und Ressourcen im Bereich EU-Studien (wie oben beschrieben) zu schaffen sowie gemeinsame transnationale Aktivitäten zu erarbeiten, und gewährleisten zudem Offenheit gegenüber der Zivilgesellschaft. Jean-Monnet-Spitzenforschungszentren tragen erheblich dazu bei, Studierende aus normalerweise nicht mit EU-Themen befassten Fakultäten sowie politische Entscheidungsträger, Beamte, Organisationen der Zivilgesellschaft und die breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Themen Kinder & Jugend, Bildung & Erziehung, Kapazitätenaufbau, Kooperationsnetzwerke, Institutionelle Kooperation, Clustering, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Integration in die Gesellschaft, Europäische Bürgerschaft, Shared Services, Verwaltung & Governance
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Island
Liechtenstein
Nordmazedonien
Norwegen
Serbien
Türkei
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Überseeische Länder und Hoheitsgebiete (ÜLG)
Island
Liechtenstein
Nordmazedonien
Norwegen
Serbien
Türkei
Förderfähige Antragsteller Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Universität/(Fach)Hochschule
Antragsteller Details

Jede Hochschuleinrichtung, die in einem EU-Mitgliedstaat oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland oder einem nicht mit dem Programm assoziierten Drittland ansässig ist.

Einzelpersonen können die Förderung nicht direkt beantragen.

Hochschuleinrichtungen, die in EU-Mitgliedstaaten und mit dem Programm assoziierten Drittländern ansässig sind, müssen über eine gültige Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen.

Teilnehmende Hochschuleinrichtungen in nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern benötigen keine Erasmus-Charta für die Hochschulbildung.

In jeder teilnehmenden Hochschuleinrichtung wird nur jeweils ein Jean-Monnet-Spitzenforschungszentrum unterstützt. Die Gastgebereinrichtung koordiniert die Aktivitäten für eine oder mehrere Fakultäten/Abteilungen.
Art der Finanzierung Finanzhilfen

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