Call: Interreg Alpenraum - Erste Aufforderung zur Einreichung von klassischen Projektvorschlägen

Programm
Akronym Interreg ASP
Art des Fonds Indirekte Mittelverwaltung
Beschreibung zu Programm
"Interreg Alpenraum Programm 2021-2027"

Das Alpenraumprogramm ist ein europäisches transnationales Kooperationsprogramm, das alpenweite Projekte finanziert. Es bietet einen Rahmen, um Akteure aus verschiedenen Sektoren und unterschiedlichen politischen Ebenen aus sieben Alpenländern zu verbinden. Schlüsselakteure aus Wissenschaft und Verwaltung, Wirtschaft und Innovationssektor sowie politische Entscheidungsträger arbeiten zusammen, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen und gemeinsame Lösungen für den Alpenraum zu entwickeln. Sie tauschen ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen aus und streben danach, die Lebensqualität der Alpenbewohner zu verbessern.

Das Programm wird sich auf grüne, CO2-neutrale, innovative und Governance-bezogene Themen konzentrieren. Das Leitbild des Programms ist auch Ausdruck dieses Fokus und soll diesen Ansatz breit sichtbar machen. Folgende Schwerpunkte werden für den Zeitraum 2021-2027 definiert:

Priorität 1: "Klimaresilienter und grüner Alpenraum"

Spezielles Ziel: "Förderung der Anpassung an den Klimawandel, der Risikoprävention und der Katastrophenresilienz"
Die Anzeichen des Klimawandels erfordern dringendes Handeln. Die Anpassung an den Klimawandel ist ein Element einer möglichen Reaktion, die Abschwächung ein anderes. Im Rahmen dieses Einzelziels sollten Maßnahmen zur Förderung der Anpassung an den Klimawandel, d. h. "den Prozess der Anpassung an das tatsächliche oder erwartete Klima und seine Auswirkungen", wie es der IPCC formuliert, abgedeckt werden. Maßnahmen, die im Rahmen dieser spezifischen Ziele unterstützt werden, sollten einen integrierten Charakter haben, Co-Benefits für die Abschwächung fördern und Lock-in-Effekte durch Anpassung vermeiden.

Spezifisches  Ziel:   "Verbesserung   des Schutzes     und   der      Natur,    Biodiversität     und   grüner Infrastruktur,  auch in städtischen Gebieten, und Verringerung aller Formen der Umweltverschmutzung"
Der Alpenraum ist ein transnationaler Hotspot der biologischen Vielfalt, obwohl er in einem der am dichtesten besiedelten und vernetzten Gebiete Europas liegt. In diesem besonderen Kontext besteht dringender Handlungsbedarf. Die biologische Vielfalt und der ökologische Verbund der Alpen stehen seit vielen Jahrzehnten unter Druck, insbesondere seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Menschliche Aktivitäten, Flächennutzung, Ausbeutung natürlicher Ressourcen und Umweltverschmutzung führen zur Fragmentierung von Lebensräumen und zum Verlust von biologischer Vielfalt und Kulturlandschaften. Darüber hinaus stellen die Folgen des Klimawandels (z. B. Hitze, Dürre) sowie bestimmte Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen (z. B. die verstärkte Nutzung von Wind- oder Wasserkraft in sensiblen Regionen) eine Bedrohung für die biologische Vielfalt der Alpen dar. Die anhaltende und prognostizierte Verringerung des Lebensraums und die Fragmentierung von Biotopen führen zu hohen Verlusten an biologischer Vielfalt und verringern die Ökosystemleistungen. Die Notwendigkeit, die Fragmentierung und den Verlust von Biotopen zu reduzieren und die Vernetzung von Ökosystemen zu fördern, ist daher groß.

Priorität 2: "Klimaneutraler und ressourcenschonender Alpenraum"

Spezielles Ziel: "Förderung der Energieeffizienz und Reduzierung der Treibhausgasemissionen"
Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu werden, ohne Netto-Treibhausgasemissionen im Jahr 2050 und mit einem vom Ressourcenverbrauch entkoppelten Wirtschaftswachstum. Die Ambitionen in Bezug auf die Klimaneutralität haben sich in verschiedenen Strategien (z.B. das Alpine Klimazielsystem 2050 (Alpenkonvention)) sowie in der Umsetzung verschiedener Maßnahmen im Alpenraum in den letzten Jahren niedergeschlagen. Um die globalen und europäischen Ziele zu erreichen, müssen die Anstrengungen in den nächsten Jahren jedoch verstärkt werden.
Die beiden Sektoren, die derzeit den höchsten Pro-Kopf-Endverbrauch an Energie in Europa aufweisen, sind Mobilität und Verkehr sowie der Gebäudesektor. Mobilität und Verkehr ist einer der Sektoren, die im Alpenraum von großer Bedeutung sind. Obwohl im gesamten Alpenraum und in verschiedenen Sektoren Fortschritte in Bezug auf die Energieeffizienz erzielt wurden, ist in bestimmten Bereichen immer noch ein hoher Endenergieverbrauch zu beobachten. Der Straßenverkehr ist neben dem Wohnbereich oder dem Tourismus- und Freizeitsektor nach wie vor einer dieser Sektoren. Effizienzkonzepte allein werden höchstwahrscheinlich nicht ausreichen, um den Übergang zu einer kohlenstoffneutralen oder sogar postkohlenstoffhaltigen Gesellschaft zu schaffen. Innovative Schritte sollten daher über die Effizienz hinausgehen und integrierte, auf Suffizienz ausgerichtete Konzepte des Wohlbefindens und kohlenstoffneutrale Lebensstile fördern. Dies sollte mit der Nutzung erneuerbarer Energiequellen gekoppelt werden, die im Alpenraum in großem Umfang zur Verfügung stehen (z.B. Wasser, Wind, Solarenergie, etc.).
Die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen steht in engem Zusammenhang mit der Bekämpfung des Klimawandels und der Umsetzung von Ansätzen der Kreislaufwirtschaft. In diesem Zusammenhang sollte dieses Einzelziel als "unterstützendes Ziel" zur "Förderung der Anpassung an den Klimawandel" und zur "Förderung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft" betrachtet werden. Die Maßnahmen im Rahmen dieses Einzelziels sollten diese Einzelziele ergänzen, sich aber nicht mit ihnen überschneiden.

Sonderziel: "Förderung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz"
Die Förderung der Kreislaufwirtschaft ist eines der Hauptziele des Europäischen Green Deals. Kreislaufwirtschaft bezieht sich auf nachhaltige Systeme, die Ressourcen als besonders wertvoll behandeln und versuchen, den Ressourcenkreislauf zu schließen. Die Grundsätze der Abfallvermeidung und des Versuchs, Ressourcen so lange wie möglich zu nutzen, sind für den gesamten Produktionszyklus relevant. In dieser Hinsicht ist die Kreislaufwirtschaft ein weitaus umfassenderer Ansatz als nur Recycling oder Abfallwirtschaft. Er unterstützt nachdrücklich die nachhaltige Entwicklung, den achtsamen Umgang mit Ressourcen, die Klimaneutralität sowie die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung an den Klimawandel. Was die Situation bei COVID 19 betrifft, so wird die Kreislaufwirtschaft weithin als geeigneter Ansatz zur Bewältigung der Krise, zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit und zur Unterstützung eines "nachhaltigen Neustarts" des sozialen und wirtschaftlichen Systems angesehen. In dieser globalen Krise wurde die Bedeutung von regionalen und lokalen Wertschöpfungsketten deutlich sichtbar. Kreislaufwirtschaftliche Ansätze scheinen sehr gut geeignet zu sein, um die Bedürfnisse einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung, des Klimaschutzes und der sozialen Anpassung im Alpenraum zu unterstützen.

Priorität 3 "Innovation und Digitalisierung für einen grünen Alpenraum"

Spezielles Ziel: "Verbesserung der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Übernahme fortschrittlicher Technologien"
Die Zusammenarbeit im Bereich der Innovationskapazitäten ist eine transversale Aktivität, die die Wirkung des Programms in bestimmten thematischen Bereichen durch die Steigerung des Innovationspotenzials der alpinen Akteure verstärken kann. Die Verbesserung der Forschungs- und Innovationskapazitäten im Alpenraum sollte durch die Zusammenarbeit zwischen Akteuren und Stakeholdern in verschiedenen Regionen effektiv gefördert werden. Eine bessere Abstimmung und Koordinierung der Politikgestaltung im transnationalen Kontext ist notwendig, um den Regionen bei der Überwindung von Hindernissen bei der Zusammenarbeit im Bereich der Innovation und der Übernahme fortschrittlicher Technologien zu helfen. Dies wird zum Aufbau und zur Stärkung bestehender Synergien und funktionaler Verbindungen führen und die Polarisierung zwischen städtischen und ländlichen Regionen verringern, beispielsweise durch die Verbreitung von Innovationsdiensten und -kapazitäten, die Verknüpfung von Schlüsselakteuren und die Förderung der Widerstandsfähigkeit. Gleichzeitig sollte das Programm die Einbeziehung verschiedener Akteure aus Forschung, Innovation, Wissenschaft, Privatwirtschaft, öffentlichem Sektor und Zivilgesellschaft gewährleisten. Der Schwerpunkt sollte nicht nur auf ergebnisorientierter Innovation liegen, die auf bestimmte Lösungen abzielt, sondern auch auf prozessbezogener Innovation, um territoriale Ungleichgewichte zu verringern. Es ist wichtig zu beachten, dass der Innovationsgehalt der im Rahmen des Programms angestrebten Lösungen sich nicht nur auf das Ziel bezieht, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsakteure zu steigern, sondern auch darauf, andere Akteure wie öffentliche Einrichtungen und andere Organisationen besser in die Lage zu versetzen, innovative Lösungen und Technologien anzuwenden. In Anbetracht des Programmauftrags umfasst die Innovation einen "grünen" Charakter der Aktivitäten, die Auswirkungen der Projekte sowie die Methoden und Praktiken des Projektmanagements.

Spezielles Ziel: "Die Vorteile der Digitalisierung für Bürger, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden nutzen"
Die Digitalisierung bietet Möglichkeiten zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen, die in Bergregionen wie dem Alpenraum besonders ausgeprägt sind. Neue digitale Werkzeuge können entwickelt werden, um die Widerstandsfähigkeit der Alpenregionen zu erhöhen und die Auswirkungen von Erreichbarkeitsproblemen und Abgeschiedenheit in Verbindung mit der negativen demografischen Situation in vielen Regionen abzumildern. Eine solche erhöhte Flexibilität kann im Zusammenhang mit der territorialen Besonderheit der Alpen sowie ihrem Bestreben, klimaresilient, kohlenstoffneutral, grün, integrativ und ressourcenschonend zu werden, besonders attraktiv sein. Durch die Entstehung von COVID-19 wurde die Notwendigkeit, den digitalen Wandel in diesen Bereichen auf integrative Weise in allen Regionen zu unterstützen, noch deutlicher. Das Leben der Menschen und die Arbeitsweisen im öffentlichen und privaten Sektor haben sich gewandelt und sind ortsflexibler geworden. Dies hat ein "Zeitfenster" für die Stärkung und Nutzung der Digitalisierung geschaffen, um das Leben und die Arbeit der Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen und eine nachhaltige Entwicklung auch angesichts externer Herausforderungen zu fördern. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, Lösungen für effizientere, innovativere und effektivere Lösungen zu finden, die einen Wandel hin zu Klimaresilienz, Kohlenstoffneutralität, Umwelt- und Ressourcensensibilität unterstützen. Im Kontext des privaten Sektors erleichtert sie auch die Umsetzung von Greening-Praktiken durch Unternehmen und Verbände sowie die Sicherstellung von Überlegungen zum Ausschluss von negativen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Umwelt. Grundsätze, die bei diesen Aktivitäten verfolgt werden sollten, sind die Einbeziehung geeigneter Gruppen, wie z.B. der Politik oder der Zivilgesellschaft, sowie die Sicherstellung, dass alle Aktivitäten einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben.

Priorität 4 - Spezifisches Ziel von Interreg - "Eine bessere Governance der Zusammenarbeit"

Der Alpenraum zeichnet sich durch eine lange Tradition der internationalen und interregionalen Zusammenarbeit auf staatlicher und nichtstaatlicher Ebene aus. Die Zusammenarbeit in diesem Sinne findet auf den verschiedensten Ebenen und in den unterschiedlichsten Formaten statt, von der lokalen bis zur makroregionalen Ebene, von internationalen bis zu regionalen Abkommen oder von professionellen Förderprogrammen bis zu ehrenamtlicher Arbeit. Kooperationsaktivitäten werden durch eine Vielzahl von Formaten umgesetzt, z.B. durch Förderprogramme wie EU-transnationale oder bilaterale Kooperationsprogramme, sowie durch internationale Vereinbarungen wie die Alpenkonvention und ihre Protokolle oder regionale Kooperationsrahmen. Um die Governance und die Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen im Alpenraum auf eine neue Ebene zu heben, wurde in den letzten Jahren ein wichtiger Schritt unternommen: Mit der Einrichtung der EUSALP (Strategie der Europäischen Union für den Alpenraum) wurde eine neue Perspektive für die Governance-Zusammenarbeit auf makroregionaler Ebene geschaffen. Die Multi-Level-Governance im Alpenraum muss weiterentwickelt und die institutionellen Kapazitäten der Behörden und Stakeholder müssen entsprechend gestärkt werden. Zu diesem Zweck stellt das Interreg-Sonderziel eine maßgeschneiderte Möglichkeit dar, die Zusammenarbeit und die Governance-Strukturen im Alpenraum zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Um den oben genannten Bedürfnissen gerecht zu werden, zielt das Alpenraumprogramm auf die weitere Klärung, Vertiefung, Unterstützung und Verbesserung der Kooperationsstrukturen ab, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Professionalisierung der Governance- und Stakeholder-Strukturen sowie auf der Vorbereitung des Bodens für innovative Projekte und einer stärkeren Einbindung der Zivilgesellschaft liegt.

Call
Interreg Alpenraum - Erste Aufforderung zur Einreichung von klassischen Projektvorschlägen
Beschreibung zu Call
"Interreg Alpenraum - Erste Aufforderung zur Einreichung von klassischen Projektvorschlägen"

Der erste Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zielt auf die Kofinanzierung klassischer Projekte in allen spezifischen Zielen der thematischen Prioritäten 1, 2 und 3 ab. Es gibt keine Einschränkungen bezüglich des Themas, das Gegenstand der Zusammenarbeit ist, sofern es zu den oben beschriebenen Herausforderungen und Bedürfnissen der Alpenregionen passt.

Klassische Projekte bestehen bereits seit mehreren Jahren und bieten einen ergebnisorientierten Ansatz, der dabei hilft, den erwarteten Beitrag von Projekten in einem bestimmten Politikbereich zu ermitteln. Klassische Projekte können ein breites Spektrum von Herausforderungen angehen, und je nach Reife des Themas, das Gegenstand der Zusammenarbeit ist, können sie eine oder mehrere Phasen des Politikzyklus behandeln. Die drei Phasen werden im Folgenden zusammengefasst:

  • Strategische Politikentwicklungsaktivitäten durch die Ausarbeitung gemeinsamer Strategien oder Methoden;
  • Sondierungs- und Pilotaktivitäten zur Erprobung von Modellen oder Instrumenten und zur Validierung von Lösungen, die in verschiedenen Kontexten anwendbar sind;
  • Verbreitungs- und Kapitalisierungsaktivitäten, um die Umsetzung der Politik in allen Sektoren und Regionen zu fördern.

Klassische Projekte verfolgen einen ergebnisorientierten Ansatz und liefern greifbare Ergebnisse zu den
identifizierten Herausforderungen. oben.

Priorität 1: "Klimaresilienter und grüner Alpenraum"

Spezifisches Ziel: "Förderung der Anpassung an den Klimawandel, der Risikoprävention und der Katastrophenresilienz"
Das Programm wird die Förderung von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel unterstützen, die sich speziell auf die Wechselbeziehungen zwischen den natürlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen im Alpenraum konzentrieren, indem Maßnahmen wie in den folgenden Beispielen finanziert werden:

  • Entwicklung von Lösungen und Pilotprojekten zur Stärkung der Bereitschaft und Anpassungsfähigkeit der alpinen Gesellschaft, Wirtschaft und Natur, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen und Klimadienstleistungen zu etablieren, um die Widerstandsfähigkeit des Alpenraums zu fördern (z.B. gesellschaftliche/wirtschaftliche Anpassung, Gesundheitsaspekte, Veränderungen und Bedürfnisse von Ökosystemdienstleistungen, Bodenschutz, finanzielle Aspekte,...);
  • Organisation von Lösungen und Pilotaktionen zur Überbrückung der Kluft zwischen Klimaforschung und praktischer Umsetzung und zur Integration neuer Forschungsergebnisse in die Anpassungspraxis auf verschiedenen Ebenen und für verschiedene Gebietstypen;
  • Unterstützung des Informationsaustauschs und des Wissenstransfers auf transnationaler/regionaler/lokaler Ebene zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels und zur Sensibilisierung von Experten, politischen Entscheidungsträgern und Bürgern;
  • Entwicklung von Methoden und Instrumenten im Rahmen von Pilotaktivitäten zur Messung und Überwachung der spezifischen Auswirkungen des Klimawandels auf die Lithosphäre-Biosphäre-Hydrosphäre-Kryosphäre.

Das Programm wird die Förderung von Risikoprävention und Katastrophenresilienz unterstützen, die mit den Anpassungsmaßnahmen Hand in Hand gehen, indem es Aktivitäten wie die folgenden finanziert:

  • Aufbau präventiver, integrativer und strategischer Planungsmaßnahmen in den Bereichen Raumplanung und Risikomanagement durch die gemeinsame Entwicklung von Lösungen, Werkzeugen, interoperablen Datenbanken, Katastrophenüberwachungs-, -warn- und -reaktionssystemen auf verschiedenen territorialen Ebenen in Bezug auf alle Arten von Naturgefahren und die Förderung von naturbasierten Lösungen;
  • Entwicklung von Lösungen und Pilotaktivitäten für verschiedene Arten von Gebieten in stark betroffenen und exponierten Regionen (z.B. hochgelegene Gebiete mit Gletschermassenschwund, Permafrostdegradation oder Regionen, die besonders von Trockenheit betroffen sind) sowie exponierte Hauptverkehrsachsen (z.B. Straßen, Eisenbahnen) und menschliche Siedlungen.
  • Verbesserung der Fähigkeiten und Kompetenzen von politischen Entscheidungsträgern und Akteuren auf verschiedenen politischen Ebenen, um die Digitalisierung im Bereich der Risikoprävention, des Risikomanagements und der Anpassung an den Klimawandel besser nutzen zu können, z.B. durch die Harmonisierung und gemeinsame Nutzung von Daten (einschließlich offener Daten) und die Einführung innovativer digitaler Werkzeuge;
  • Entwicklung integrierter und partizipatorischer Konzepte und Durchführung von Pilotprojekten im Risikomanagement sowie Kommunikationsmaßnahmen zur Sensibilisierung und Vorbereitung der politischen Entscheidungsträger auf verschiedenen politischen Ebenen sowie der Bürgerinnen und Bürger;
  • Entwicklung von Lösungen und Pilotaktivitäten zum Aufbau von Koordinationsstrukturen für die nachhaltige Bewirtschaftung von multifunktionalen Schutzwäldern und die Schaffung von naturbasierten Lösungen unter Berücksichtigung von grüner und blauer Infrastruktur, Wassermanagement und Ökosystemdienstleistungen.

Spezielles  Ziel:   "Verbesserung   des Schutzes     und   der      Natur,    Biodiversität     und   grüne Infrastruktur,  auch in städtischen Gebieten, und Verringerung aller Formen der Umweltverschmutzung"
Im Rahmen des Programms können Aktivitäten wie die folgenden finanziert werden:

  • Umsetzung von Pilotprojekten zur Unterstützung multifunktionaler grüner und blauer Infrastrukturnetze ("TEN-G"), naturbasierter Lösungen (NBS) und innovativer Planungsmethoden zur Stärkung der biologischen Vielfalt und der Ökosystemleistungen in den Alpen, mit dem Ziel, maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche territoriale Bedürfnisse (städtisch, ländlich, stadtnah und deren Verflechtungen) zu entwickeln und deren Auswirkungen auf soziale, kulturelle und wirtschaftliche Systeme zu berücksichtigen (z.B. gesundheitsbezogene Themen wie der "One-Health-Ansatz", integrierte und nachhaltige Ansätze der Systemintegration und -bewertung, Verringerung der Umweltverschmutzung, ...);
  • Entwicklung länderübergreifender Lösungen und Durchführung von Pilotprojekten zum nachhaltigen Landnutzungsmanagement, zur klimafreundlichen Siedlungsentwicklung, zum Bodenschutz und zur nachhaltigen Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes, einschließlich der Kulturlandschaften, um die Fragmentierung von Biotopen zu verringern und die Vernetzung von Ökosystemen zu unterstützen
  • Unterstützung der transnationalen Zusammenarbeit, des Wissensaustauschs und der verstärkten Forschung zu den konkreten Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt in den Alpen sowie zu den Auswirkungen von Abschwächungs- und Anpassungsmaßnahmen für verschiedene Gebietstypen sowie in und für städtische Regionen (z.B. zur Bekämpfung städtischer Wärmeinseln,...);
  • Entwicklung integrierter Lösungen und Pilotaktivitäten zur Bewältigung der Auswirkungen von Energiewirtschaft, Wasserkraft und Energienetzen auf Ökosysteme und biologische Vielfalt;
  • Unterstützung von Maßnahmen zur Kommunikation und Sensibilisierung der verschiedenen politischen Ebenen und der Bürger in Bezug auf die Inwertsetzung von Ökosystemleistungen sowie von Strategien für grüne und blaue Infrastrukturen über die Grenzen hinweg und deren Integration in die regionale und lokale Planung.

Priorität 2: "Klimaneutraler und ressourcenschonender Alpenraum"

Spezielles Ziel: "Förderung der Energieeffizienz und Reduzierung der Treibhausgasemissionen"
Im Rahmen des Programms können Aktivitäten wie die folgenden Beispiele finanziert werden:

  • Unterstützung innovativer Lösungen sowie konkreter Pilotaktionen, die suffizienzorientierte postkarbone Lebensstile sowie sektorübergreifende Ansätze für verschiedene Gebietstypen fördern, z.B. in den Sektoren Planung/Bau/Wohnen/Tourismus/Mobilität & Verkehr/Energie, die die nachhaltige Umsetzung neuer Energieressourcen (z.B. GNV, Wasserstoff, Bio-GNV, Elektromobilität) berücksichtigen;
  • Verbesserung der Fähigkeiten und Kompetenzen von politischen Entscheidungsträgern und Interessenvertretern auf verschiedenen politischen Ebenen sowie von Energiegemeinschaften, um den Übergang von Effizienz zu Suffizienz und postkohlenstofforientierten Ansätzen zu unterstützen, z. B. in den Bereichen Planung/Bauen/Wohnen/Wohnen/Tourismus/Mobilität & Verkehr/Energie, auch unter Berücksichtigung erneuerbarer Energiequellen;
  • Unterstützung von Lösungen, Wissensaustausch, guten Praktiken und F&E-Aktivitäten, die sich auf den Übergang von Energieeffizienz zu suffizienzorientierten Ansätzen konzentrieren und den Übergang zu einer Post-Carbon-Wirtschaft und -Gesellschaft im Alpenraum unter Berücksichtigung der Multi-Energie-System-Integration und der nachhaltigen Nutzung erneuerbarer Energien unterstützen;
  • Entwicklung kooperativer und nachhaltiger Lösungen zur Verbesserung der Energiearmutspolitik in Bezug auf angemessenes und gesundes Heizen, Kühlen, Beleuchten und Energie-zu-Strom-Geräte, um die soziale Eingliederung und die soziale Innovation zu fördern und eine gemeinsame Politik für den Alpenraum zu unterstützen;
  • Unterstützung von Wissenstransfer, Pilotaktivitäten sowie Kommunikationsmaßnahmen zur Sensibilisierung der verschiedenen politischen Ebenen und der Bürger/Verbraucher unter Verwendung von Ansätzen wie Verhaltensökonomie, Transformationsmanagement und politischem Framing, um den Paradigmenwechsel hin zu Suffizienz- und Post-Carbon-Ansätzen zu fördern.

Spezielles Ziel: "Förderung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz"
Finanziert werden können Maßnahmen wie im Folgenden angegeben:

  • Aufbau von Kreislauf-/Grün-/Bioökonomie-Lösungen zur Erleichterung der Entwicklung und Umsetzung von Kreislauf- und Grünwirtschaftsansätzen zwischen verschiedenen Akteuren mit Schwerpunkt auf den oben genannten alpinen Schlüsselressourcen und Schlüsselsektoren und Umsetzung innovativer (Pilot-)Projekte und Prozesse;
  • Austausch bewährter Praktiken und Umsetzung von Pilotaktivitäten zur Unterstützung interregionaler Kreislaufwirtschaftsansätze, die die Bioökonomie, die Nutzung heimischer biologischer und regionaler Produkte und die Abfallreduzierung speziell in den oben genannten Schlüsselsektoren fördern (einschließlich z.B. Sanierungsaktivitäten, Verbesserung von Lieferketten, regionalen und lokalen Wertschöpfungsketten, ...);
  • Entwicklung und Umsetzung von "transnationalen Wertschöpfungsketten"-Lösungen auf der Grundlage regionaler Vermögenswerte und Ressourcen, Kompetenzen und Bedürfnisse unter Bezugnahme auf das EU-Schlüsselkonzept der "strategischen Wertschöpfungsketten" zur Unterstützung von Industrie- und Innovationsakteuren im Alpenraum;
  • Verbesserung der Fähigkeiten und Kompetenzen der Stakeholder auf allen politischen Ebenen und in den relevanten Wirtschaftssektoren, um den Weg für die Umsetzung von Konzepten der Kreislaufwirtschaft, der grünen Wirtschaft und der Bioökonomie zu ebnen, einschließlich der Einrichtung von Indikatoren und Überwachungssystemen;
  • Unterstützung von Lösungen und Pilotaktivitäten, die sich mit Kommunikation, Kapazitätsaufbau, Ansätzen zur politischen Rahmung und Bewusstseinsbildung für Stakeholder auf verschiedenen Politik- und Umsetzungsebenen (z. B. einschließlich KMU usw.) sowie für Bürger/Verbraucher befassen, unter Verwendung von Ansätzen wie Verhaltensökonomie und politischer Rahmung in Bezug auf das Konzept der "Kreislaufwirtschaft", der "grünen Wirtschaft" sowie der "Bioökonomie", um ein besseres Verständnis für die erforderlichen Transformationsprozesse zu fördern.
  • Entwicklung von Lösungen und Pilotaktivitäten zur Unterstützung der Entwicklung von Clustern, die auf Kreislaufwirtschaft, grüne Wirtschaft und Bioökonomie spezialisiert sind und die Forschung, Innovation, Umsetzung und Zusammenarbeit insbesondere in den oben genannten Schlüsselsektoren fördern.

Priorität 3 "Innovation und Digitalisierung für einen grünen Alpenraum"

Spezielles Ziel: "Verbesserung der Forschungs- und Innovationskapazitäten und der Übernahme fortschrittlicher Technologien"
Im Rahmen des Programms können Aktivitäten wie die folgenden finanziert werden:

  • Entwicklung oder Erprobung gemeinsamer Lösungen (z. B. politische Instrumente und Managementtools) und gemeinsamer Maßnahmen zur Unterstützung von Innovation und Übernahme fortgeschrittener Technologien. Diese Aktivitäten sollten Akteure auf politischer Ebene einbeziehen und einen offenen und integrativen Charakter haben, zum Beispiel in den folgenden Bereichen:
    • Gestaltung eines Innovationsökosystems, das auf dem natürlichen und kulturellen Erbe des Gebiets aufbaut, Unterstützung der Entwicklung nachhaltiger und innovativer Wertschöpfungsketten, die über die üblichen Ansätze hinausgehen und die relevanten Akteure, einschließlich Einzelpersonen und soziale Interessengruppen, einbeziehen, Förderung und Erkundung von Lösungen für soziale Innovation, Öko-Innovation und grüne Wirtschaft als Impulsgeber für die regionale Entwicklung;
    • Förderung der Innovationskapazitäten, Beseitigung von Innovationslücken auf transnationaler Ebene in nichtstädtischen Gebieten, Stärkung der Verbindungen zwischen Stadt und Land sowie zwischen Stadt und Land im Bereich der Innovation, Förderung des Zugangs ländlicher Unternehmen zu städtischen Innovationsunterstützungsdiensten und Verbreitung von Innovationsunterstützungsdiensten;
    • Unterstützung von Clustern und Innovationszentren - Zusammenarbeit in verschiedenen Gebieten sowie transnationale Wertschöpfungsketten, die für regionale Strategien der intelligenten Spezialisierung ("S3") relevant sind, mit besonderem Schwerpunkt auf Verbindungen zwischen Stadt und Land;
    • Unterstützung experimenteller Modelle und "grüner" Start-ups, um Innovationsthemen im Alpenraum besser angehen zu können, einschließlich umweltfreundlicher Praktiken, die auf dem natürlichen und kulturellen Erbe und dem Wissen der Akteure im Alpenraum aufbauen;
    • Erprobung von Ideen für transnationale Innovationsaktivitäten und Unternehmertum im Hinblick auf die Verringerung territorialer Ungleichgewichte in allen Sektoren, Prozessen und Ökosystemen im Alpenraum sowie von Lösungen zur Identifizierung und Milderung negativer sozialer und ökologischer Auswirkungen;
    • Förderung und Erforschung der Anwendung sozialer Innovationen auf Dienstleistungen von allgemeinem Interesse, Verbesserung der Mobilität durch fortschrittliche Technologien (z. B. grüner Wasserstoff), Innovationen im Bereich Gesundheit und Medizin, nachhaltiger Tourismus unter besonderer Berücksichtigung von Bottom-up- und offenen, integrativen Ansätzen wie Co-Creation und Living Labs;
    • Entwicklung und Erprobung transnationaler Ausbildungsprogramme zur Verbesserung der Kompetenzen für den grünen und digitalen Wandel und zur Erweiterung der Innovationskapazitäten.
  • Erprobung und Umsetzung von transnationalen Vernetzungsaktivitäten, Vernetzungsinstrumenten, Beratungsdienstleistungen und Austauschplattformen, um (zum Beispiel)
    • soziale und verfahrenstechnische Innovationen auf der Grundlage des natürlichen und kulturellen Erbes des Alpenraums zu fördern.
    • regionale Innovationsökosysteme zu verbinden (z.B. um gemeinsame Lösungen für die Innovationsverbreitung zu entwickeln)
  • Unterstützung der Koordination zwischen Innovationsaktivitäten und -politiken und anderen Politikbereichen von höchster Relevanz im Alpenraum.

Spezifisches Ziel: "Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Bürger, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden"
Im Rahmen des Programms werden Aktivitäten wie die folgenden finanziert:

  • Entwicklung oder Unterstützung von Pilotprojekten oder -aktivitäten sowie von gemeinsamen Lösungen (z. B. politische Instrumente und Managementtools), um die Nutzung der Vorteile der Digitalisierung in verschiedenen Bereichen zu unterstützen und einen sozial und ökologisch nachhaltigen Wandel herbeizuführen. Zum Beispiel:
    • Entwicklung und Erprobung von Lösungen, die besser auf die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung eingehen und zu Lösungen für Klimaresilienz, Ressourcensensibilität, Umweltfreundlichkeit und Kohlenstoffneutralität beitragen, sowie Gewährleistung von Inklusivität und sozialer Zugänglichkeit zu diesen Lösungen für einen gerechten Übergang;
    • Entwicklung und Erprobung von Lösungen zur Unterstützung der flexiblen Bereitstellung von Dienstleistungen von allgemeinem Interesse in allen Bereichen und für alle Arten von Nutzern im Hinblick auf E-Health/Smart Health, E-Government und Telemedizin, die allgemein und nicht nur in Zeiten von Gesundheitskrisen anwendbar sein sollen;
    • Entwicklung und Erprobung von Lösungen zur Unterstützung von e-Learning, neuen Arbeitsstrukturen (Home-Office und andere Formen des flexiblen Arbeitens), um verschiedenen sozialen Gruppen attraktivere Lebensmöglichkeiten in abgelegenen Gebieten zu bieten;
    • Entwicklung und Erprobung von Lösungen zur Unterstützung von Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten, Produkt- und Dienstleistungsentwicklung, Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und Regionalmarketing, um territoriale Ungleichgewichte abzubauen;
    • Beitrag zur Ausarbeitung und Umsetzung von Smart Villages und Smart Cities Konzepten;
    • Durchführung von Pilotprojekten oder anderen Aktivitäten, um KMU und Verbände bei ihrer digitalen Transformation zu begleiten, mit dem übergeordneten Ziel, die ökologische Nachhaltigkeit zu erhöhen (z. B. Nutzung der Digitalisierung, um kohlenstofffreundliche integrierte Lösungen zu präsentieren, die ihren CO2-Fußabdruck verringern und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen).
  • Förderung der Integration der Digitalisierung als politisches Querschnittsthema: Unterstützung der Koordinierung zwischen Digitalisierungsaktivitäten und -politiken und anderen Politikbereichen von höchster Relevanz in den Alpenregionen und als Reaktion auf die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung, demografische Trends und die Steigerung des Wohlstands, mit besonderem Schwerpunkt auf den folgenden politischen Themen
    • Entwicklung und Erprobung von Lösungen und Strategien zur Abschwächung digitalisierungsbedingter Sicherheitsrisiken wie Cybersicherheit, Privatsphäre und Datenschutz;
    • Entwicklung und Erprobung von Lösungen und Strategien zur Überwindung der digitalen Kluft zwischen den Regionen (einschließlich der Erforschung von Synergien zwischen ländlichen und städtischen Gebieten durch digitale Lösungen) sowie zwischen mehr und weniger versierten Nutzern.
  • Umsetzung von Aktivitäten zur Erleichterung von Vernetzungsaktivitäten, Vernetzungsinstrumenten, Beratungsdiensten und Austauschplattformen, um den territorialen Zusammenhalt und/oder die soziale Eingliederung im Alpenraum zu stärken, z. B. durch:
    • Aufbau oder Unterstützung von transnationalen Netzwerkstrukturen und Plattformen für den Austausch von bewährten Verfahren und Wissen im Hinblick auf politische Lösungen zur Unterstützung der Digitalisierung;
    • " Einrichtung oder Unterstützung von Digital Innovation Hubs.
  • Entwicklung gemeinsamer, grenzüberschreitend harmonisierter Datenerhebungs-, Indikatoren- und Überwachungssysteme, Gewährleistung der Aktualisierung und Nachhaltigkeit von Datenerhebungs- und Überwachungssystemen.
Themen Beschäftigung & Arbeitsmarkt , Clustering, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Digitalisierung, IKT, Telekommunikation, Energieeffizienz & Erneuerbare Engerie, Forschung & Innovation, Technologietransfer & -austausch, Gesundheit, Soziale Angelegenheiten, Sport, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Menschen mit Behinderung, Soziale Inklusion, Grüne Technologien & Green Deal, Integration in die Gesellschaft, Europäische Bürgerschaft, Shared Services, Kapazitätenaufbau, Kooperationsnetzwerke, Institutionelle Kooperation, Katastrophenschutz, Resilienz, Risikomanagement, Klima, Klimawandel, Umwelt & Biodiversität, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit, Natürliche Ressourcen, Kunst & Kultur, Kulturerbe, Geschichte, Medien, Ländliche Entwicklung, Mobilität & Verkehr, Regionalentwicklung & Regionalplanung, Stadtentwicklung, Tourismus, Verwaltung & Governance, Wettbewerbsfähigkeit, KMU
Fördergebiet Deutschland Baden-Württemberg
Deutschland Bayern
Frankreich Méditerranée Provence-Alpes-Côte d'Azur
Frankreich Est Alsace
Frankreich Est Franche-Comté
Frankreich Centre-Est Rhône-Alpes
Italien Nord-Ovest
Italien Nord-Est
Liechtenstein
Österreich
Schweiz
Slowenien
Herkunftsgebiet Antragsteller Deutschland Baden-Württemberg
Deutschland Bayern
Frankreich Méditerranée Provence-Alpes-Côte d'Azur
Frankreich Est Alsace
Frankreich Est Franche-Comté
Frankreich Centre-Est Rhône-Alpes
Italien Nord-Ovest
Italien Nord-Est
Liechtenstein
Österreich
Schweiz
Slowenien
Förderfähige Antragsteller Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft, Forschungseinrichtung, Interessensvertretung / Berufsverband / Gewerkschaft, Internationale Organisation, Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), NGO / NPO, Öffentliche Einrichtung, Sonstiges, Staatsregierung, Start-Up Unternehmen, Universität/(Fach)Hochschule, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Verein
Antragsteller Details

Das Interreg Alpenraumprogramm begrüßt die Teilnahme von Organisationen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, die einen Mehrwert für die Umsetzung von Projekten bieten. Diese Organisationen können als Projektpartner*innen (PPs) teilnehmen, aber auch als Beobachter oder externe Experten einen Beitrag leisten.

PPs sind Organisationen, die direkt an der Vorbereitung und Umsetzung eines Alpenraumprojekts beteiligt sind und offiziell im Antragsformular des Projekts aufgeführt sind. Die Organisationen müssen bestimmte Bedingungen hinsichtlich ihres rechtlichen Charakters und ihres geografischen Standorts erfüllen.

Folgende Einrichtungen können als PPs fungieren:

  • öffentliche Einrichtungen und Einrichtungen des öffentlichen Rechts;
  • private Organisationen.

Natürliche Personen sind im ASP 2021-2027 nicht als PP vorgesehen.

Öffentliche Einrichtungen und Einrichtungen des öffentlichen Rechts werden in der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 2, über öffentliche Aufträge definiert als:

  • der Staat, die Gebietskörperschaften und die von diesen gebildeten Vereinigungen;
  • Einrichtungen des öffentlichen Rechts und ihre Verbände. Eine "Einrichtung des öffentlichen Rechts" im Sinne dieser Richtlinie ist jede:
  1. die zu dem besonderen Zweck gegründet wurde, im Allgemeininteresse liegende Aufgaben zu erfüllen, und die keinen industriellen oder kommerziellen Charakter hat;
  2. mit Rechtspersönlichkeit; und
  3. sein:
  • überwiegend vom Staat, von regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder von anderen Einrichtungen des öffentlichen Rechts finanziert werden;
  • oder der Aufsicht dieser Einrichtungen über die Verwaltung unterliegen;
  • oder mit einem Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsorgan, dessen Mitglieder mehrheitlich vom Staat, von Gebietskörperschaften oder von anderen Einrichtungen des öffentlichen Rechts ernannt werden.

Private Organisationen sind rechtsfähige Organisationen, die nicht unter die oben genannte Definition der öffentlichen Einrichtungen und der Einrichtungen des öffentlichen Rechts fallen.

Nur öffentliche Einrichtungen und Einrichtungen des öffentlichen Rechts können als federführende Partner*in auftreten.

Projektpartner Details
  • mindestens vier Finanzierungspartner
  • aus mindestens vier Ländern
An den klassischen Projekten müssen 7 bis 12 Partner aus mindestens vier verschiedenen Ländern des Programmgebiets beteiligt sein.
Art der Finanzierung Finanzhilfen

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