Call: Sichere Parkinfrastruktur - Arbeiten (Kohäsionsländer)

Programm
Akronym CEF-T
Art des Fonds Direkte Mittelverwaltung
Beschreibung zu Programm
"Fazilität Connecting Europe für Verkehr"

Die Fazilität "Connecting Europe" (CEF) für Verkehr ist das Finanzierungsinstrument zur Umsetzung der europäischen Verkehrsinfrastrukturpolitik. Sie zielt darauf ab, Investitionen in den Bau neuer Verkehrsinfrastrukturen in Europa oder in die Sanierung und Modernisierung bestehender Infrastrukturen zu unterstützen.

Die politischen Ziele der Transeuropäischen Netze für Verkehr (TEN-V) sehen vor:

  • Fertigstellung des Kernnetzes bis 2030, das aus neun multimodalen Kernnetzkorridoren besteht.
  • Fertigstellung des umfassenden Netzes bis 2050, um die Erreichbarkeit aller europäischen Regionen zu erleichtern

CEF Verkehr konzentriert sich auf grenzüberschreitende Projekte und Projekte zur Beseitigung von Engpässen oder zur Überbrückung fehlender Verbindungen in verschiedenen Abschnitten des Kernnetzes und des Gesamtnetzes (Link) sowie auf horizontale Prioritäten wie Verkehrsmanagementsysteme.

Die CEF Verkehr unterstützt auch Innovationen im Verkehrssystem, um die Nutzung der Infrastruktur zu verbessern, die Umweltauswirkungen des Verkehrs zu verringern, die Energieeffizienz zu steigern und die Sicherheit zu erhöhen.

Call
Sichere Parkinfrastruktur - Arbeiten (Kohäsionsländer)
Beschreibung zu Call
"Sichere Parkinfrastruktur - Arbeiten (Kohäsionsländer)"

Zielsetzung:

Das allgemeine Ziel ist die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur im Kern- und Gesamtnetz des TEN-V.

Umfang:

Gemäß Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe b) Ziffer vii) der CEF-Verordnung werden folgende Aktionen unterstützt:

  • Arbeiten zur Schaffung neuer sicherer Parkplätze für Lastkraftwagen und Nutzfahrzeuge auf dem Kernstraßennetz und seinen Knotenpunkten oder auf dem Gesamtstraßennetz, wenn sie in erster Linie den Nutzern des Kernstraßennetzes dienen, gemäß der Studie über die EU-Parknorm (https://ec.europa.eu/transport/sites/transport/files/2019-study-on-safe-and-secure-parking-places-for-trucks.pdf) und ab ihrem Inkrafttreten gemäß dem gemäß der Verordnung 561/2006 erlassenen delegierten Rechtsakt (einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien für Sicherheit und Gefahrenabwehr);
  • Arbeiten zur Verbesserung der Sicherheit bestehender Parkplätze auf dem Kernstraßennetz und seinen Knotenpunkten oder auf dem Gesamtstraßennetz, wenn sie in erster Linie Nutzern des Kernstraßennetzes für Lastkraftwagen und Nutzfahrzeuge dienen, gemäß der Studie über die EU-Parknorm (einschließlich der Informations- und Kommunikationstechnologien für Sicherheit und Gefahrenabwehr);
  • Arbeiten zur Optimierung der Nutzung bestehender sicherer Parkplätze für Lkw und Nutzfahrzeuge durch statische und dynamische Informationen, einschließlich der Erfassung, Verarbeitung und Verbreitung von Parkinformationen. Diese Maßnahmen müssen der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 885/2013 der Kommission (Delegierte Verordnung (EU) Nr. 885/2013 der Kommission vom 15. Mai 2013 zur Ergänzung der IVS-Richtlinie 2010/40/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Bereitstellung von Informationsdiensten für sichere Parkplätze für Lkw und Nutzfahrzeuge (ABl. L 247 vom 18. 9.2013, S. 1) und die Anwendung von Unionsnormen (z. B. DATEX2) und Leitlinien, die Festlegung von Methoden zur Messung genauer und zuverlässiger Daten von Sensoren, Kameras oder anderen Überwachungsgeräten und die Analyse der erforderlichen Vorrangzonen gemäß der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 885/2013 unter Berücksichtigung von Verkehrsbedingungen, Infrastrukturmängeln oder -schwächen und Fahrvorschriften.

Liegt die Aktion nicht direkt auf dem Kernstraßennetz oder befindet sie sich auf dem umfassenden Straßennetz, muss der Antrag seinen Nutzen für das Funktionieren des Kernnetzes begründen.

Die vorgesehene Dauer der Aktion sollte maximal 4-5 Jahre betragen.

Themen Mobilität & Verkehr, Justiz, Sicherheit
Fördergebiet Bulgarien
Estland
Griechenland
Kroatien
Lettland
Litauen
Malta
Polen
Portugal
Rumänien
Slowakei
Slowenien
Tschechische Republik
Ungarn
Zypern
Herkunftsgebiet Antragsteller Bulgarien
Estland
Griechenland
Kroatien
Lettland
Litauen
Malta
Polen
Portugal
Rumänien
Slowakei
Slowenien
Tschechische Republik
Ungarn
Zypern
Förderfähige Antragsteller Bundesland / Region / Stadt / Gemeinde / Gebietskörperschaft, Internationale Organisation, Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), Öffentliche Einrichtung, Sonstiges, Staatsregierung, Start-Up Unternehmen, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Verein
Antragsteller Details Die Vorschläge sind einzureichen von:
  • von einem oder mehreren EU-Mitgliedstaaten
  • von internationalen Organisationen, gemeinsamen Unternehmen oder öffentlichen oder privaten Unternehmen oder Einrichtungen mit Sitz in den Mitgliedstaaten (mit Zustimmung der betreffenden Mitgliedstaaten).

Um förderfähig zu sein, müssen die Antragsteller (Begünstigte und verbundene Einrichtungen):

  • juristische Personen sein (öffentliche oder private Einrichtungen)
  • in einem der Mitgliedstaaten ansässig sein, die für eine Finanzierung aus dem Kohäsionsfonds in Betracht kommen.

Besondere Fälle:

  • Einrichtungen aus anderen Ländern sind ausnahmsweise für Projekte von gemeinsamem Interesse in den Bereichen Verkehr, Energie und Digitales sowie für grenzüberschreitende Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien förderfähig, wenn die Bewilligungsbehörde ihre Teilnahme als wesentlich für die Durchführung der Maßnahme erachtet.
  • Natürliche Personen sind NICHT förderfähig (mit Ausnahme von Selbstständigen, d.h. Einzelunternehmern, bei denen das Unternehmen keine von der natürlichen Person getrennte Rechtspersönlichkeit besitzt).
  • Internationale Organisationen sind förderfähig. Die Regeln für förderfähige Länder gelten für sie nicht.
  • Einrichtungen ohne Rechtspersönlichkeit nach nationalem Recht können ausnahmsweise teilnehmen, sofern ihre Vertreter in der Lage sind, in ihrem Namen rechtliche Verpflichtungen einzugehen, und Garantien für den Schutz der finanziellen Interessen der EU bieten, die denen von juristischen Personen gleichwertig sind.
  • EU-Einrichtungen (mit Ausnahme der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission) können NICHT Teil des Konsortiums sein.
Art der Finanzierung Finanzhilfen

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