Call: Innovationslabor

Programm
Akronym CREA-CROSS-2021
Art des Fonds Direkte Mittelverwaltung
Beschreibung zu Programm
"Kreatives Europa - Sektorübergreifender Aktionsbereich 2021"

In Übereinstimmung mit den Zielen des Programms hat der sektorübergreifende Bereich folgende Prioritäten:

  • Unterstützung der sektorübergreifenden transnationalen politischen Zusammenarbeit, u. a. zur Förderung der Rolle der Kultur für die soziale Eingliederung und der künstlerischen Freiheit, sowie Förderung der Sichtbarkeit des Programms und Unterstützung der Übertragbarkeit der Ergebnisse;
  • Förderung innovativer Ansätze für die Schaffung, den Zugang, den Vertrieb und die Förderung von Inhalten im gesamten Kultur- und Kreativsektor und in Zusammenarbeit mit anderen Sektoren, auch unter Berücksichtigung des digitalen Wandels, wobei sowohl die Markt- als auch die Nicht-Markt-Dimensionen berücksichtigt werden sollen;
  • sektorübergreifende Aktivitäten zu fördern, die darauf abzielen, sich an die strukturellen und technologischen Veränderungen anzupassen, mit denen der Mediensektor konfrontiert ist, einschließlich der Förderung eines freien, vielfältigen und pluralistischen Medienumfelds, des Qualitätsjournalismus und der Medienkompetenz, auch im digitalen Umfeld;
  • Unterstützung der Einrichtung und der Aktivitäten von Programmbüros in den teilnehmenden Ländern und Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und des Austauschs bewährter Praktiken innerhalb des Kultur- und Kreativsektors.
Call
Innovationslabor
Beschreibung zu Call
"Innovationslabor"

Ziel

Das Kreativinnovationslabor soll Akteure aus verschiedenen Kultur- und Kreativbranchen dazu anregen, innovative digitale Lösungen mit potenziell positiven langfristigen Auswirkungen auf mehrere Kultur- und Kreativbranchen zu entwickeln und zu testen. Das Lab soll die Entwicklung innovativer Lösungen (z. B. Tools, Modelle und Methoden) erleichtern, die auf den audiovisuellen Sektor und mindestens einen weiteren kreativen und/oder kulturellen Sektor anwendbar sind. Die Lösungen sollten leicht replizierbar sein und ein Potenzial zur Marktdurchdringung haben. Der Klarheit halber muss das Projekt nicht unbedingt unmittelbar auf den audiovisuellen Sektor anwendbar sein, sondern eines, das leicht in diesem Sektor repliziert werden könnte.

Für die diesjährige Ausschreibung wird neben den allgemeinen Zielen auch ein thematischer Ansatz verfolgt, um sicherzustellen, dass Projekte, die auf die politischen Ziele von Creative Europe ausgerichtet sind, belohnt werden. Für das erste Jahr des Creative Innovation Labs werden die beiden Themen, die speziell abgedeckt werden, die Ökologisierung des Kreativ- und Kultursektors sowie innovative Bildungsinstrumente sein, die Kreativität und den Kreativsektor nutzen, um relevante gesellschaftliche Themen wie Desinformation zu bekämpfen.

Erwartete Ergebnisse

  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des europäischen audiovisuellen Sektors und anderer kultureller und kreativer Sektoren durch sektorübergreifende Zusammenarbeit;
  • Erhöhung des Wissenstransfers zwischen verschiedenen Sektoren der Kreativwirtschaft;
  • Erhöhung der Sichtbarkeit, Verfügbarkeit und Vielfalt europäischer Inhalte im digitalen Zeitalter;
  • Verbesserung von Geschäftsmodellen und Nutzung von Daten;
  • Vergrößerung des potenziellen Publikums für europäische Inhalte im digitalen Zeitalter.

Beschreibung der im Rahmen der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zu finanzierenden Aktivitäten

Mit der InnovLab-Förderung wird die Entwicklung innovativer Instrumente, Modelle und Lösungen unterstützt, die im audiovisuellen Sektor und anderen Kultur- und Kreativsektoren anwendbar sind. Sie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit, die Zusammenarbeit, die Verbreitung, die Sichtbarkeit, die Verfügbarkeit, die Vielfalt und die Vergrößerung des Publikums in allen Sektoren zu unterstützen.

Besondere Aufmerksamkeit wird Anträgen gewidmet, die angemessene Strategien zur Gewährleistung einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Industrie und zur Sicherstellung von Ausgewogenheit, Einbeziehung, Vielfalt und Repräsentativität der Geschlechter vorlegen.

Themen Kapazitätenaufbau, Kooperationsnetzwerke, Institutionelle Kooperation, Kunst & Kultur, Kulturerbe, Geschichte, Medien, Clustering, Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Digitalisierung, IKT, Telekommunikation, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Menschen mit Behinderung, Soziale Inklusion
Fördergebiet EU Mitgliedstaaten
Albanien
Armenien
Bosnien und Herzegowina
Georgien
Island
Kosovo
Moldau
Montenegro
Nordmazedonien
Norwegen
Serbien
Tunesien
Ukraine
Herkunftsgebiet Antragsteller EU Mitgliedstaaten
Albanien
Armenien
Bosnien und Herzegowina
Georgien
Island
Kosovo
Moldau
Montenegro
Nordmazedonien
Norwegen
Serbien
Tunesien
Ukraine
Förderfähige Antragsteller Aus- und Weiterbildungseinrichtung, Internationale Organisation, Kleine und mittlere Unternehmen, KMU (10 bis 249 Beschäftigte), Kleinstunternehmen (unter 10 Beschäftigte), NGO / NPO, Öffentliche Einrichtung, Sonstiges, Start-Up Unternehmen, Universität/(Fach)Hochschule, Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte bzw. undefiniert), Verein
Antragsteller Details

Um förderfähig zu sein, müssen Einrichtungen, die im kulturellen und kreativen Sektor tätig sind,:

  • juristische Personen sein (öffentliche oder private Einrichtungen)
  • ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben (d. h. :Creative Europe-Teilnehmerländer, EU-Mitgliedstaaten (einschließlich der überseeischen Länder und Gebiete) oder Nicht-EU-Länder (EWR-Länder und Länder, die mit dem Creative Europe-Programm assoziiert sind, oder Länder, mit denen derzeit über ein Assoziierungsabkommen verhandelt wird und in denen das Abkommen vor der Unterzeichnung des Zuschusses in Kraft tritt).

Natürliche Personen sind NICHT förderfähig (mit Ausnahme von Selbstständigen, d. h. Einzelunternehmern, bei denen das Unternehmen keine von der natürlichen Person getrennte Rechtspersönlichkeit besitzt.

Einrichtungen, die nach nationalem Recht keine Rechtspersönlichkeit besitzen, können ausnahmsweise teilnehmen, sofern ihre Vertreter in der Lage sind, in ihrem Namen rechtliche Verpflichtungen einzugehen, und Garantien für den Schutz der finanziellen Interessen der EU bieten, die denen von juristischen Personen gleichwertig sind.

Verbände und Interessenvereinigungen - Einrichtungen, die sich aus Mitgliedern zusammensetzen, können als "Alleinbegünstigte" oder "Begünstigte ohne Rechtspersönlichkeit" teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass, wenn die Maßnahme von den Mitgliedern durchgeführt wird, diese auch teilnehmen sollten (entweder als Begünstigte oder als verbundene Einrichtungen, da ihre Kosten sonst NICHT förderfähig sind).

Projektpartner Details
  • 3 Rechtspersonen aus mindestens 2 verschiedenen Ländern, die am Programm Kreatives Europa teilnehmen,
  • das Konsortium muss ein vielfältiges Spektrum an Fachwissen über mehrere kulturelle und kreative Sektoren, einschließlich des audiovisuellen Sektors, aufweisen
Call beginnt 08.06.2021
Call endet 05.10.2021
Art der Finanzierung Subventionen

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